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ING-DiBa Austria Redaktionsservice

Fast Null Energie brauchen

Nachhaltiges Bauen bzw. Sanieren hat vor allem die Energieeffizienz im Fokus. Bauherren und Sanierer haben längst ein starkes Bewusstsein für entsprechende Maßnahmen entwickelt.

So geht z.B. aus einer Umfrage der ING-DiBa Direktbank Austria hervor, dass 15% der Österreicher mittels Solaranlage, 10% mittels Energiesparfenstern und 9% durch eine Wärmedämmung den Standard ihrer Immobilie gerne verbessern würden.
Dass damit gleichzeitig ein wesentlicher Schritt in Richtung Wertbeständigkeit und Umweltfreundlichkeit getan wird, ist ein großartiger Nebeneffekt.

Es geht Richtung “Fast-Nullenergie-Gebäude”

Geht es nach der EU, so dauert es nicht mehr lange, bis “almost-zero-energy-buildings” Standard sein sollen. Bis 2020 sollen nämlich laut EU-Gebäuderichtlinie alle Neubauten praktisch energieautark sein. Die Richtlinie umfasst zum Teil auch Sanierungen.
Wie diese Vorgabe in den einzelnen Mitgliedsstaaten umgesetzt wird, ist noch nicht ganz klar. Fakt ist aber: Aus Kür wird Pflicht, und ein Quasi-Passivhaus-Niveau wird wohl das Maß der Dinge werden.

Damit einhergehend werden auch Änderungen in der Förderungspolitik erwartet und auch die Bauordnungen werden noch strenger werden. Was also können Immobilienbesitzer mit Sanierungsabsicht oder künftige Häuslbauer jetzt schon tun?

Als Bauherr hohe Ansprüche stellen

Der Bau eines Hauses bedeutet zumeist die größte Investition im Leben. Warum nicht auch gleich die möglichst beste Investition anstreben? Wer Niedrigenergie- bzw. Passivhausqualität anstrebt, investiert in jeder Hinsicht in eine gute Zukunft – nämlich was die Unabhängigkeit von künftigen Energiepreisentwicklungen, die Wertbeständigkeit des Gebäudes, die Behaglichkeit und ebenso ökologische Anforderungen angeht.

Der erste Schritt ist dabei ein umfassender Plan – und dieser entsteht in Zusammenarbeit mit dem entsprechenden Planern und dem Energieberatern (der zum Teil von manchen Gemeinden in Österreich auch kostenlos zur Verfügung gestellt wird). Umfangreiche Infos zum Stand der Dinge, Links zu Profis und Partnern sowie Vorzeigeobjekte findet man beispielsweise auf http://www.klimaaktiv.at/.

Sanieren und profitieren

Nur wer richtig saniert, kann später auch von der Energieeinsparung profitieren. Profis empfehlen bei der Sanierung in dieser Reihenfolge vorzugehen:

  1. Obere Geschoßdecke dämmen
  2. Fenster sanieren oder tauschen
  3. Kellerdecke dämmen
  4. Außenwände dämmen
  5. Heizung sanieren

Auch hier lohnt sich unbedingt das Beiziehen eines professionellen und erfahrenen Beraters. Dieser betrachtet die Sanierung als Gesamtkonzept und empfiehlt ideal aufeinander abgestimmte Maßnahmen. Ebenso verfügt er über Rechtskenntnisse, die die eine oder andere Panne abwenden können und kennt Fördermöglichkeiten.

Für Hausbauer und Sanierer gilt gleichermaßen, kluge und vorausschauende Entscheidungen zu treffen, denn 2020 ist nicht mehr weit entfernt und die entsprechenden Anforderungen an die Nachhaltigkeit von Wohngebäuden ebenso nicht.

Investieren, aber gleichzeitig sparen

Die Energie macht meist den Löwenanteil bei den Betriebskosten aus. Ein entscheidender Parameter ist hierbei der Heizwärmebedarf, kurz HWB. Er ist die wichtigste Kennzahl im Energieausweis und gibt Aufschluss über die thermische Qualität eines Gebäudes.
Und diese lässt sich leicht an Zahlen festmachen. So hat die Österreichische Energieagentur (www.energyagency.at) die Heizkosten eines Einfamilienhauses (mit 160 m2 Wohnfläche) mit Gasheizung vor und nach der Sanierung verglichen. Davor betrug der Heizwärmebedarf etwa 125 kWh/m2a, danach rund 36. Mit der Sanierung sanken die Heizkosten um 63% und damit von 1.837 Euro auf 699 Euro im Jahr.

Pressekontakt

Patrick Herwarth

Pressesprecher
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