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ING-DiBa Austria Redaktionsservice
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Sparsam gärtnern

Frühlingszeit - Gartenzeit: Mit dem grünen Daumen im Rahmen bleiben.

Nr. 31, 17. April 2013

Im Garten zu arbeiten ist ein entspannendes Hobby: den Pflanzen beim Wachsen zuschauen, die Gestaltung der Fläche, das Ernten der Früchte. Für 4% der Österreicherinnen und Österreicher wären Ausgaben für den Garten ein Grund für einen Konsumkredit. Im Vergleich: für 5% ist Reisen ein Kreditgrund1. Schulden für die Einrichtung des Gartens sind nicht notwendig, wenn man bewusst und geplant vorgeht.

Gelungenes Sparen

Gerade bei der Gartenarbeit rechnet es sich, bei Altbewährtem zu bleiben und mechanischen Geräten den Vorzug gegenüber motorisierten zu geben. Ein klassisches Beispiel ist der Rasenmäher. Gerade in diesem Bereich lässt sich sehr viel Geld versenken. Eine altmodische und im Betrieb sparsame Variante ist ein Handrasenmäher, der keine Betriebskosten verursacht, wenig Stauraum braucht, schnell einsatzbereit ist und kaum Lärm macht. Ganz nebenbei sorgt er auch noch für körperliche Fitness. Für kleinere Flächen ist er vollkommen ausreichend. Ähnliches gilt für die gute alte Heckenschere versus einen modernen Heckentrimmer oder das eigenhändige Gießen gegenüber einem ausgeklügelten Bewässerungssystem.

Den Fuhrpark eindämmen

Gerade für den Garten gibt es eine Fülle an Geräten in allen Preisklassen. Das Angebot reicht vom selbstfahrenden Rasenmäher bis zum Laubsauger, vom Häcksler bis zur ausgetüftelten Bewässerungsanlage. Aber ehe das verlockende Angebot in der eigenen Grünfläche landet, gilt es einiges zu bedenken:

  • Brauche ich es wirklich?
  • Wie oft werde ich es verwenden?
  • Kann ich es ausborgen?
  • Wenn es nur um die Zeitersparnis geht – muss die Arbeit tatsächlich so schnell erledigt sein?
  • Wo kann das Gerät aufbewahrt werden?
  • Welche Kosten sind mit dem Betrieb verbunden: Strom, Benzin etc.?
  • Gibt es Alternativen, die weniger kosten, aber das gleiche Ergebnis bringen?

Ist noch nicht ganz klar, ob das Gerät tatsächlich gebraucht wird: einfach ein günstiges nehmen. Bewährt es sich im Grunde, hält aber nicht lange, dann kann man ja ein qualitativ besseres nehmen. Erweist sich, dass es nicht wirklich gebraucht wird, braucht man es auch nicht zu ersetzen.

Mit der Zeit arbeiten

Wachsen und Reifen braucht seine Zeit – das lässt sich auch im Garten schön beobachten. Natürlich ist es einfacher, bereits größere Pflanzen zu kaufen – allerdings kostet ein hoher Strauch deutlich mehr als eine kleine Rute, die aber ebenso in ein paar Jahren eine stattliche Größe erreichen wird. Noch billiger ist das Einsetzen geschenkter Ableger. Neue Pflanzen – sowie Ideen – liefert auch der Besuch einer Pflanzentauschbörse, die immer wieder regional organisiert werden. Junge Pflanzen gewöhnen sich auch wesentlich leichter an den neuen Standort. Sollte die Pflanze dann doch verkümmern, ist nicht viel verloren. Auch wer seine Pflänzchen und Blumen liebevoll selbst zieht, anschließend pikiert und nach den Eisheiligen ins Freie übersiedelt, freut sich an dem Erfolg um wenig Cent. Besonders krass ist der Kostenvergleich zwischen Grassamen und Rollrasen, denn das Grün auf einen Schlag kostet ein Vielfaches des selbstangebauten Rasens.

Der Garten als Nutzgarten

Obst und Gemüse selbst ernten – das schmeckt nicht nur köstlich, sondern ist auch noch gesund. Erstens ist das Gemüse tatsächlich erntefrisch, und man weiß auch ganz genau, welche Spritzmittel dazu gekommen sind – oder nicht. Zusätzlich ist der ökologische Fußabdruck minimal, denn Transportkosten fallen keine an. Je nach Ambitionen reicht der Nutzgarten vom Kräuterkisterl hin zu Tomaten, Zucchini und Erdbeeren oder gar umfassenden Selbstversorgerprojekten.

Wasser als Kostenfresser

Sonne und Hitze machen nicht nur Mensch und Tier durstig, sondern auch Pflanzen. Im Österreichschnitt kosteten 1.000 Liter Trinkwasser brutto rund 1,30 Euro.2 Wie zum Beispiel in Wien kommt dann oft deutlich mehr als noch einmal dieser Betrag an Abwassergebühr dazu. Damit die Wasserkosten aufgrund des Gießens nicht übermäßig steigen, gilt es, einige Tipps zu beachten:

  • Regenwasser sammeln und verwenden.
  • In den frühen Morgenstunden gießen – die Verdunstung ist geringer.
  • Pflanzen wählen, die wenig Wasser brauchen.
  • Für jede Pflanze den optimalen Standort suchen, so gedeiht sie auch mit wenig zusätzlichem Wasser.
  • Regelmäßig den Boden lockern, da das Wasser so leichter aufgenommen werden kann.
  • Mit Kompost versorgter Boden braucht weniger Wasser, da er humusreicher ist.
  • Ein längerer Rasen kommt auch mit weniger Wasser aus.
  • Bodendecker oder auch Mulch reduzieren den Wasserbedarf.

Sonstige Spartipps

Hier noch eine Sammlung sonstiger Spartipps für den Garten:

  • Auf Hausmittel zurückgreifen und möglichst auf Chemie verzichten, sie ist meist teuer und oft ungesund.
  • Selbst Kompost herstellen statt Kunstdünger.
  • Umbau oder Neugestaltung des Gartens nach Plan – das erspart spätere Umsetzaktionen.
  • Mit dem Werkzeug sorgfältig umgehen und es gereinigt und witterungsgeschützt aufbewahren.
  • Zum Schnäppchenjäger werden: auf willhaben.at gibt es zum Beispiel große Auswahl an Pflanzen, Geräten und Dekomaterial
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1 Umfrage der ING-DiBa im Herbst 2012
2 Wasserreport 2011 der Österreichischen Vereinigung für das Gas- und Wasserfach

Pressekontakt

Patrick Herwarth

Pressesprecher
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