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Sparen von Kindesbeinen an

Was Hänschen nicht lernt: Tipps zum Schaffen von Verständnis für Geldangelegenheiten.

Nr. 26, 21. Juni 2012

Vom ersten eigenen Sparschwein bis zum Konto mit Kreditkarte – der kontrollierte und bewusste Umgang mit Geld gehört zum Erwachsenwerden dazu. Hier einige Tipps, wie Sie Ihr Kind dabei unterstützen können.

Erste Schritte mit Geld im Kindergartenalter

Die Basisausrüstung für den Erstsparer ist die klassische Spardose, egal ob es sich dabei um ein Schweinchen oder eine sonstige Figur handelt. Wichtig sind der Einwurfschlitz auf dem Rücken und ein leicht zu öffnender Bauch. Spielerisch lernen Kinder dabei, wie es sich anfühlt, Geld darin verschwinden zu lassen, wie die Dose langsam immer schwerer wird – und wie viel Spaß es macht, den Inhalt am Weltspartag zur Bank zu tragen und ein Geschenk zu bekommen. Parallel sind Gespräche über das Thema „Geld“ wesentlich für das Grundverständnis. Eltern können erzählen, dass sie für ihre Arbeit Geld bekommen, dass das Geld nicht einfach so aus dem Bankomaten kommt und wie lange sie etwa arbeiten müssen, um den Wocheneinkauf im Supermarkt zu verdienen.

Erstes eigenes Geld im Volksschulalter

Bereits in der Volksschule können Kinder anfangen, Verantwortung für ihr Geld zu übernehmen. Am einfachsten geht das mit dem Taschengeld. Kleine Beträge, die wöchentlich ausbezahlt werden, zeigen den Kleinen, wie gut es schmeckt, alles gleich am ersten Tag für Süßigkeiten auszugeben – und wie bitter es dann ist, für den Rest der Woche nichts mehr kaufen zu können. Oder dass sie nach zwei Wochen Sparen den coolen „Lego Ninjago“ oder ähnliche Wunschobjekte kaufen können. Ganz wichtig: Mischen Sie sich so wenig wie möglich ein! Kinder sollen selbst erfahren, welche Folgen ihr Umgang mit Geld hat. Nämlich, dass es nur einmal ausgegeben werden kann und dann weg ist. Und dass es dauert, bis man sich eine größere Anschaffung leisten kann. Alles wertvolle Erfahrungen, die die Eltern nicht durch voreiliges, eventuell unbedachtes Zuschießen von Geld zerstören sollten.

Hilfe beim eigenen Budget

Außer dem Verdienen des Geldes ist das Wirtschaften damit ein Leben lang wichtig. Gut, wenn Kinder schon früh lernen, wie es am besten geht. Dazu gehört die Hilfe und Anleitung für die Erstellung eines eigenen Budgets. Spielerisch gestaltet macht es vielen Spaß, ihr Geld einzuteilen. Kombiniert mit Rechenübungen à la „Wie viele Gummischlangen bekomme ich fürmein wöchentliches Taschengeld?“ lassen sich gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Auch der gemeinsame Einkauf lässt sich gut für Gespräche über Preise und das Vergleichen von Markenprodukten mit No-Names nutzen: „Von diesem Pudding kannst du zwei kaufen. Von dem aus der Werbung bekommst du nur eine Packung.“ Verbindet man dies mit einer lustigen Blindverkostung zu Hause, lässt sich eine gewisse und oftmals unerwünschte „Markenarroganz“ schon im Keim ersticken – ganz ohne den erhobenen Zeigefinger.

Höhere Beträge – größere Pflichten

Parallel zum Lebensalter sollte auch die Höhe des Taschengeldes steigen. Gleichzeitig sollten Eltern und Kinder aber gemeinsam genau festlegen, was damit zu bezahlen ist: Handyrechnung, i-tunes, Markenschuhe, Jause? Je genauer die Pflichten und Freiheiten definiert sind, umso weniger Streit gibt es. Bereits ab 14 Jahren haben die Jugendlichen finanziell gesehen sehr viele Rechte: Sie dürfen sich zu Zahlungen verpflichten, sofern sie ihren Lebensunterhalt nicht in Gefahr bringen. Spätestens dann ist es an der Zeit, Kredite und Ratenzahlungen zu thematisieren und offen über die Vor- und Nachteile sowie die Folgen zu sprechen.

Karten auf den Tisch

Auch wenn es Ihnen vielleicht unangenehm ist: Gewähren Sie Ihren Kindern ab einem gewissen Alter und einer gewissen Reife Einblick in Ihre Finanzen. Erklären Sie, wie viel Sie womit verdienen, welche Ausgaben jeden Monat zu bezahlen sind und wie Sie Ihr Geld anlegen. So bekommt der Nachwuchs Einblick in die Familienfinanzen und kann auch leicht die eigenen Wünsche in Relation setzen. Zum Beispiel leuchtet es sogar einem Pubertierenden ein, dass es nicht fair ist, wenn das heiß ersehnte iPad so viel kostet wie eine Woche Familienurlaub am Bauernhof.

Für Geld muss man arbeiten

Ist das Kind alt genug, ermuntern Sie es zu arbeiten, um sich zusätzlich etwas zu verdienen. So kann das Ausbezahlen des Taschengeldes an eine fix vereinbarte Aufgabe im Haushalt gebunden sein. Oder aufwändige Zusatzleistungen werden finanziell belohnt. Vielleicht braucht auch der Nachbar Hilfe beim Aufpassen auf den Hund oder beim Mähen des Rasens? Ab 15 Jahren sollte auch das selbständige Suchen und Annehmen eines Ferialjobs selbstverständlich sein. Denn die Relation des Geldes verschiebt sich, wenn man einmal weiß, wie lange man für die im Moment gerade so angesagten Sneakers schuften muss.

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Patrick Herwarth

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