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Sparen in der Küche

Was ist günstiger? Selbst kochen versus Fertigmahlzeiten.

Nr. 31, 17. April 2013

352 Euro verbraucht jeder heimische Haushalt im Monat für Ernährung und alkoholfreie Getränke. Das entspricht 12,1% des durchschnittlichen Haushaltsbudgets.1 Aber in den meisten Haushalten schlummert Sparpotenzial: Teure Fertiggerichte, exotische Frischwaren und Essen-to-go belasten die Geldbörse. Am teuersten sind jedenfalls die Lebensmittel, die gekauft, aber nicht gegessen werden, sondern im Abfall landen. Denn so wird tatsächlich Geld beim Fenster hinausgeworfen.

Strategisch einkaufen

Geplantes Einkaufen anhand eines Menüplanes macht Sparen einfach. Bei der Zusammenstellung der Speisen kann bewusst auf Angebote, Saisonware oder auch Reste anderer Mahlzeiten zurückgegriffen werden. Zusätzlich entfallen kleine Einkäufe wegen vergessener Tomaten oder nicht vorrätiger Nudeln. Hier eine Auswahl an Tipps zum günstigen Einkaufen:

  • Nur kaufen, was auch verbraucht wird!
  • Saisonware bevorzugen
  • auf Angebote achten
  • Mengenrabatte nutzen
  • Fertigprodukte meiden
  • Brot am Abend kaufen

Gerade für Alleinlebende wird der Einkauf durch die kleinen Mengen oft unverhältnismäßig teuer. Geschickte Vorratshaltung und geplante Menüs helfen, Lebensmittel optimal zu nutzen.

Effizient am Herd

Beim Kochen fallen Energiekosten an: vom Aufheizen des Nudelwassers über das Braten des Fleisches bis hin zum Vorheizen des Backrohrs. Nicht alle gewohnheitsmäßigen Handlungen sind energieeffizient, deshalb immer:

  • für jede Kochfläche das passende Geschirr
  • Wasser im Wasserkocher aufkochen
  • nur mit Deckel kochen
  • Restwärme auf der Herdplatte nutzen
  • Tiefgekühltes vor der Verarbeitung antauen lassen
  • auf das Vorheizen des Backrohrs verzichten
  • Kühlschrank und Kühltruhe regelmäßig durchforsten und die Haltbarkeit überprüfen

Selbst zum Kochlöffel greifen

Je mehr Personen am Tisch sitzen, umso günstiger wird es, selbst zum Kochlöffel zu greifen, auch wenn das Zeit kostet. Fertige oder halbfertige Convenience-Produkte, wie Packerlsuppen, Fertigteige oder Backmischungen, sind zwar bequem in der Handhabung, lassen diesen Komfort aber auch einiges kosten. Ähnlich ist es auch bei Aufstrichen oder Fruchtjoghurts: Beides lässt sich leicht um einen Bruchteil der Kosten selbst zubereiten. Besonders günstig lebt, wer auch für unterwegs eine Jause vorbereitet und nicht teure (und oft auch ungesunde) Zwischenmahlzeiten schnell einkauft.
Um wie viel günstiger es ist, selbst zu kochen, zeigen folgende Rechenbeispiele:2

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Lasagne für 4 Portionen

200g Käse 2,78 Euro
12 Lasagneblätter 1,55 Euro
250g Faschiertes 1,50 Euro
1 Packung Tomaten stückig 0,33 Euro
Butter 0,14 Euro
Mehl 0,02 Euro
1/4 Liter Milch 0,23 Euro

Die Mahlzeit kostet so für die ganze Familie 6,55 Euro. Die Kosten für Gewürze, Salz und Öl wurden in diesem Rechenbeispiel nicht berücksichtigt. Mit Vorbereitung und Backen dauert es eine gute Stunde, bis die Lasagne auf dem Tisch dampft.

Fertig aus dem Tiefkühlregal kostet die 700g-Packung Lasagne 5,09 Euro, wobei es auch günstigere Angebote gibt. Allerdings reicht diese Packungsgröße nur für zwei Personen. Für vier Personen kostet die Mahlzeit also 10,18 Euro. Das Aufwärmen dauert in der Mikrowelle 23 Minuten und im Backrohr 50 Minuten.

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Pizza Tonno für 4 Personen

1 Packung Fertiggerm 0,33 Euro
1/8 Liter lauwarmes Wasser 0 Euro
500g Mehl 0,27 Euro
Mais 0,49 Euro
1 Dose Thunfisch 2,29 Euro
400 ml Tomatensauce 0,33 Euro
1 Zwiebel 0,20 Euro

Diese Pizza kostet für vier Personen 3,91 Euro. Vorteil der selbstgemachten Variante: Der Belag lässt sich nach Geschmack, Saison und Angebot variieren. Der Teig ist in wenigen Minuten zubereitet, allerdings sollte er eine gute Stunde rasten, damit der Germteig gut aufgeht. Danach den Teig auf dem Blech verteilen, belegen und rund 20 Minuten backen. Fertig kostet die Pizza Tonno 3,05 Euro – allerdings reicht eine Fertigpizza meist auch nur für eine Person. Das also mal vier ergibt 12,20 Euro für die komplette Mahlzeit einer Familie. Das Aufbacken der Pizza im Backrohr dauert rund 12 Minuten.

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1 Konsumerhebung 2009/10 der Statistik Austria aus April 2011
2 Die Kosten basieren auf den Preisen des Online-Shops von Billa

Pressekontakt

Patrick Herwarth

Pressesprecher
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