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Effiziente Lichtquellen

Geld sparen bei der Beleuchtung.

Nr. 34, 17. Oktober 2013

Licht ist lebenswichtig. Aber gerade in der dunklen Jahreszeit gibt es von der natürlichen Lichtquelle zu wenig. Gut, dass künstliche Beleuchtung der Dunkelheit ein Ende setzt. Aber welche Lampe passt wofür? Die Bandbreite reicht von Energiesparlampen über LED bis zu Halogenlampen. Wer schon einmal im Baumarkt vor dem Regal mit Lampen gestanden ist, weiß, wie schwer es ist, die optimale Art zu finden. Dazu kommt noch, dass jede Lampenart unterschiedliches Licht gibt – und jede Umgebung das passende Licht erfordert.

Der Stromverbrauch

Die Kosten und der Aufwand für Licht sind nicht zu unterschätzen. Laut Statistik Austria gingen 2012 knappe 11% des Jahresstromverbrauchs der Haushalte auf das Konto der Beleuchtung. Im Schnitt sind es pro Haushalt 446kWh im Jahr. Das entspricht in etwa dem Aufwand, den jeder Haushalt für Kühl- und Gefriergeräte hat. Es rechnet sich also durchaus, sich mit dem Einsparen von Kosten bei der Beleuchtung zu beschäftigen. Ein erster Schritt dabei ist, beim Kauf von Lampen auf die Energieeffizienzklassen zu achten. Wie bei allen Geräten ist A „sehr sparsam“.

Diese Lampen werden verwendet

Nach Umsetzung einer EU-Richtlinie dürfen in Geschäften innerhalb der EU keine Glühlampen mehr verkauft werden, da sie zu den energieineffizienten Leuchtmitteln zählen. Nichtsdestotrotz sind sie mit einem Anteil von 43% laut Statistik Austria immer noch die dominierende Beleuchtungsart in Österreichs Haushalten. Niedervolt-Halogenlampen machen ein Viertel der Beleuchtung aus, Energiesparlampen 16% und LED-Lampen 10%.

Unterscheidungskriterien der Lampen

Wer auf der Suche nach der passenden Lampe ist, sollte wissen, welche Informationen die Verpackungen jeweils liefern:

  • Lumen pro Watt gibt die Lichtausbeute an. Dahinter verbirgt sich die Maßeinheit für die Wirtschaftlichkeit, mit der die elektrische Leistung in Licht umgesetzt wird.
  • LUX ist die Einheit für die Beleuchtungsstärke.
  • Lichtfarbe oder Farbtemperatur gibt an, wie die Raumstimmung mit dieser Lampe sein wird. Die Bezeichnungen reichen dabei von extra-warmweiß (gemütliche Stimmung) bis zu tageslichtweiß (nüchternes Licht). Gemessen wird diese Einheit in Kelvin: Je niedriger der Wert, umso wärmer das Licht.
  • Die Farbwiedergabe wird in Ra angegeben. Sie ist der Wert dafür, wie natürliche Farben in diesem Licht erscheinen.
  • Schaltfestigkeit gibt an, ob die Lebensdauer durch häufiges Ein- und Ausschalten beeinträchtigt wird.
  • Die Lebensdauer einer Lampe wird in Stunden angegeben.

Welche Art der Lampe ist die richtige?

Jede Lampenart hat unterschiedliche Stärken – aber auch Schwächen. Je nachdem wo der Schwerpunkt bei der Verwendung liegt, ist diese oder jene Lampe am besten geeignet. Zusätzlich sind auch die Kosten sehr unterschiedlich.

LED

LED (Light Emitting Diodes/Licht emittierende Dioden) erobern immer mehr die heimische Lampenlandschaft. Sie arbeiten mit wenig Energie und zeichnen sich durch lange Haltbarkeit aus. Gleichzeitig geben sie kaum Wärme ab. LED spenden nach dem RGB-Muster Licht in fast allen Farben, gleichzeitig ist die Farbwiedergabe hoch. Sie enthalten kein Quecksilber, müssen aber als Elektroschrott entsorgt werden. Sie sind noch immer im Vergleich zu anderen Lampen relativ teuer.

Energiesparlampe (Kompaktleuchtstofflampe) und Leuchtstofflampe

Auch diese Lampen sind sehr sparsam, allerdings dauert es etwas, bis die Lampe richtig brennt. Elektrische Vorschaltgeräte verhindern das Flimmern. Diese Lampen gibt es ebenso in unterschiedlichen Lichtfarben und diversen Formen. Da die Lampen mit einem Quecksilber-Gemisch gefüllt sind, müssen sie gesondert entsorgt werden und sollten möglichst nicht zerbrechen. Wenn doch: Den Raum lüften und die Reste mit Handschuhen getrennt entsorgen.

Halogenlampe

Halogenlampen liefern eine hohe Farbwiedergabe sowie brillantes weißes Licht. Besonders energiesparend ist die Niedervolt-Halogenlampe mit Infrarotbeschichtung (IRC). Da Halogenlampen einen Transformator besitzen, verbrauchen sie auch im Stand-by-Modus Strom, bemerkbar durch ein hörbares Brummen. Es hilft dann nur, dem Transformator auch den Stecker zu ziehen oder gleich eine Stecker-Leiste zu verwenden. Diese Lampen dürfen im Hausmüll entsorgt werden.

Richtiger Umgang mit der Lichtquelle

Um beleuchtungstechnisch das Beste aus jeder einzelnen Lampe herauszuholen und vor allem dabei möglichst wenig Energie zu verbrauchen, helfen folgende Tipps:

  • Wenn es nicht gebraucht wird, das Licht ausschalten. Das spart am meisten Energie. Einzig bei Energiesparlampen sollte die Lampe möglichst ein paar Minuten brennen. Bei Leuchtstoffröhren kann sich die Lebensdauer bei häufigem Ein- und Ausschalten verkürzen.
  • Mehrere kleine gezielte Lichtquellen einrichten, um Licht nur dort zu verwenden, wo es auch gebraucht wird.
  • Dimmbare Lampen verwenden – das hilft Strom zu sparen, da stets nur die gebrauchte Helligkeit verwendet wird. Günstiger ist es allerdings, gleich auf eine Lampe mit niedrigerer Wattzahl zurückzugreifen.
  • Bewegungsmelder helfen dabei, Lampen nur dann zu verwenden, wenn sie tatsächlich gebraucht werden. Gerade in Gängen, Garagen oder Gärten bewährt sich diese Beleuchtungsart, da kein Licht mehr vergessen wird.
  • Lichteffizient einrichten: Vorhänge tagsüber öffnen und helle Wandfarben verwenden.

Pressekontakt

Patrick Herwarth

Pressesprecher
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