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ING-DiBa Austria Redaktionsservice
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Dividenden sind bares Geld

Auftakt zur Dividendensaison: So profitieren Aktionäre vom Unternehmensgewinn.

Nr. 25, 17. April 2012

Das Unternehmen Apple zahlt nach 17 Jahren seinen Aktionären erstmals wieder eine Dividende aus. Lange galt die Gewinnausschüttung an die Aktionäre nur als nette Draufgabe – heute ist die Dividende durchaus ein Mitentscheidungskriterium für den Kauf einer Aktie. Denn dank ihr fließt Geld direkt in die Taschen des Aktionärs, obwohl das Wertpapier weiter im Depot bleibt – im Gegensatz zum Kursgewinn, den der Investor nur beim Verkauf der Aktie lukriert.

Das ist die Dividende

Dividende ist der Fachausdruck für den anteilsmäßigen Gewinn der Aktionäre. Die Anleger erhalten die Dividende pro Aktie, die sich in ihrem Depot befindet. Der Tag, an dem die Dividende ausbezahlt wird, heißt Ex-Dividenden-Tag oder Ex-Tag und ist genau festgelegt. Erfahrungsgemäß sinkt an diesem Tag der Aktienkurs um den Betrag der Dividende.

Wer kann profitieren?

Damit ein Aktionär von der Dividende profitieren kann, muss er bestimmte Fristen einhalten. So muss der Kaufauftrag für die Aktie am Tag vor dem Ex-Tag bestätigt sein. Nach dem Ex- Tag kann die Aktie sofort wieder abgestoßen werden.

Abstimmung in der Hauptversammlung

Die Höhe der Dividende hängt vom Gewinn das Unternehmens im Vorjahr und der Strategie für die Zukunft ab. Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung einen Betrag vor, und die Aktionäre stimmen darüber ab, wobei als Regel gilt: pro Aktie eine Stimme. Ausgenommen sind Vorzugsaktien, die kein Stimmrecht haben, aber bei der Zuteilung der Dividende bevorzugt behandelt werden.

Streng geregelte Teilnahme

Jeder Aktionär muss nachweisen, dass er zum festgelegten Stichtag mindestens eine Aktie besitzt, andernfalls ist ihm der Zutritt zur Hauptversammlung verwehrt. Die Bestätigung stellt die Bank aus, bei der das Wertpapierdepot eingerichtet ist. Diese Depotbestätigung muss dem Unternehmen innerhalb der definierten Frist vorgelegt werden. Der Aktionär kann sich auch durch einen Bevollmächtigten vertreten lassen, wie einen Kleinaktionärsvertreter oder eine Bank.

Die Naturaldividende

Wie ein Relikt aus grauer Vorzeit erscheint die Naturaldividende. Zu ihr gehören Imbiss und Getränke bei der Hauptversammlung sowie Give Aways des Unternehmens für seine Aktionäre. Aber auch dadurch hat der Aktionär einen direkten Vorteil aus seiner Aktie – selbst wenn es nur eine kleine Mahlzeit ist.

Die Dividendenrendite

Die Dividendenrendite zeigt, wie hoch der Anteil des ausbezahlten Gewinns gemessen am Aktienkurs ist. Bei dieser Kennzahl handelt es sich um die Verzinsung des Investments. Hauptfaktor ist dabei der Aktienkurs, wobei für die Berechnung der aktuell geltende Kurs herangezogen wird. Für den einzelnen Anleger ist jedoch sein persönlicher Kaufkurs entscheidend, da dieser investierte Betrag durch die Dividende verzinst wird. An der Wiener Börse bildet ein eigener Index, der ATX Top Dividend, die 10 ATX-Aktien mit der höchsten Dividendenrendite ab.

Die Grafik zeigt, wie man am Unternehmensgewinn mitnaschen kann.

Achtung Nebenkosten!

Trotz Freude über die Auszahlung der Dividende und die teils beeindruckende Rendite: Dieses Plus landet nicht zu 100% beim Anleger. Automatisch behält die auszahlende Bank, bei der das Wertpapier hinterlegt ist, 25% der Dividende an Kapitalertragssteuer ein. Zusätzlich müssen – um den wahren Gewinn zu erhalten – die Depotkosten und die Transaktionsspesen abgezogen werden. Dazu kommt das Risiko des Kursverlustes.

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Patrick Herwarth

Pressesprecher
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