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ING-DiBa Austria Redaktionsservice
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Das können Anleihen

Hoher Ertrag bei hoher Sicherheit? Kriterien für die Auswahl des passenden Wertpapiers.

Nr. 28, 17. Oktober 2012

Wenn es um ein Wertpapier mit Sicherheit und Ertrag geht, ist eine „Anleihe“ für viele die erste Wahl. Wie dieses Wertpapier aber tatsächlich funktioniert, wissen wenige. Das zeigte die ING International Survey (IIS) on Financial Competence: Die Frage „Wenn die Zinsen steigen, was geschieht dann typischerweise mit den Kursen von Anleihen?“ konnte im europäischen Durchschnitt nur jeder Vierte (25%) richtig beantworten. In Österreich lagen immerhin 35% mit ihrer Antwort richtig. Allerdings gab jeder Fünfte (21%) zu, es nicht zu wissen.

Die Eckdaten zum Thema Anleihe

Hier nun ein Überblick über die Eigenschaften einer Anleihe, die Vorteile, aber auch die Risiken dieser Anlageform. Das kennzeichnet eine Anleihe:

  • Der Anleger borgt dem Emittenten einen bestimmten Betrag.
  • Der Rückzahlungstermin ist von Anfang an festgesetzt.
  • Der Anleger erhält einen festen Zinssatz für die vereinbarte Laufzeit.
  • Am Ende der Laufzeit erhält der Anleger den investierten Betrag zurück.
  • Während der Laufzeit kann die Anleihe an der Börse gehandelt werden.

Kurz gefasst liegen die Vorteile der Anleihe darin, dass das investierte Geld am Ende der Laufzeit samt den vereinbarten Zinsen zurückgezahlt wird – es sei denn, der Herausgeber ist in der Zwischenzeit nicht mehr zahlungsfähig. Gleichzeitig kann das Wertpapier laufend an der Börse gehandelt werden – allerdings besteht die Gefahr von Kursschwankungen. Anleihen außerhalb des Euro-Raumes funktionieren gleich, bergen aber ein zusätzliches Wechselkursrisiko in sich.

Abhängig vom herrschenden Zinssatz

Der Kurs, zu dem die Anleihe an der Börse gehandelt wird, richtet sich nach Angebot und Nachfrage und nur eingeschränkt nach dem Nominalwert. Steigen nun die üblichen Marktzinsen, wird die Anleihe mit ihrem eventuell niedrigeren Zinssatz unattraktiv und verliert an Kurswert. Fällt allerdings das allgemeine Zinsniveau, liegt die Anleihe wieder höher im Kurs, da ihr Zinssatz wieder lukrativ ist. Von diesen Kursschwankungen bleiben der Nennwert und die versprochenen Zinsen vollkommen unberührt.

Bedeutung der Zinsprognose

Deshalb ist die Einschätzung der Zinsentwicklung für die Attraktivität einer Anleihe wichtig. Denn wer mit sinkenden oder stagnierenden Zinsen rechnet, wird eher auf langfristige Anleihen setzen, um sich den hohen Kurs für die Zukunft zu sichern. Wer auf steigende Zinsen hofft, wird eher zu kurzfristigen Anleihen greifen, um nicht Kursrückgänge bei steigenden Zinsen zu riskieren.

Abhängig von der Qualität des Herausgebers

Anleihen werden sowohl von der öffentlichen Hand (Staaten, Bund, Länder, Gemeinden) als auch von Unternehmen herausgegeben. Der angebotene Zinssatz richtet sich jeweils nach der Bonität des Herausgebers. Das heißt: Je höher der Zinssatz ist, umso höher ist auch das Risiko. Derzeit sind auch Staatsanleihen im Euro-Raum nicht mehr sicher, weshalb sie eine hohe Verzinsung bieten. Sicherheitsbewusste sollten deshalb stets auf die Bonität des Herausgebers achten! Ein gutes Indiz dafür ist die Einschätzung der Bonität durch die internationalen Ratingagenturen, deren Bestnote das begehrte Triple A ist. Bei einer Anleihe ohne Rating ist es besonders schwer einzuschätzen, wie gut die Bonität und wie sicher die Anlage ist.

Abhängig von der Laufzeit

Gegen Ende der Laufzeit passt sich der Kurs der Anleihe stets an ihren Rückkaufswert an, und umso unabhängiger wird der Kurs von den geltenden Zinsen.

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Pressekontakt

Patrick Herwarth

Pressesprecher
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