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Aktien als Investment

Börsen im Aufwind: Kriterien für eine Entscheidung.

Nr. 32, 19. Juni 2013

Die Börsen sind im Aufwind. So konnte allein der Deutsche Aktienindex DAX seit Jahresanfang kräftig zulegen und im Mai einen Höchststand erreichen. Im Gegensatz dazu sind die Zinsen für Erspartes derzeit niedrig. Vielleicht doch die richtige Zeit, um an der Börse (wieder) einzusteigen? Oder ist der Höhepunkt bereits erreicht und es geht nun wieder bergab? Wer mit einem Aktien-Investment liebäugelt, sollte sich die Zeit nehmen, vorher gründlich die Hausaufgaben zu machen.

Voraussetzungen fürs Investieren

Ehe man den Ankauf von Wertpapiere konkretisiert, gilt es, folgende Punkte zu klären:

  • Ist die finanzielle Zukunft abgesichert? Dazu muss man vor allem folgende Fragen bejahen können: Ist der Notgroschen ausreichend? Sind geplante größere Anschaffungen finanzierbar?
  • Wird das zum Investieren gedachte Geld in den nächsten fünf Jahren mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht gebraucht?
  • Was sind die Investitionsziele?
  • Ist Basiswissen zum Thema „Investitionen“ vorhanden sowie die Bereitschaft, sich laufend weiterzubilden und aktuell zu informieren?
  • Ist Zeit für die regelmäßige Kontrolle der Wertpapiere vorhanden?

Wer all diese Fragen mit einem klaren „Ja!“ beantwortet, kann sich mit einem konkreten Investment beschäftigen.

10 Grundregeln für Aktieninvestoren

Potenzielle Aktieninvestoren sollten folgende Grundregeln durchdenken und in die persönliche Anlagestrategie integrieren – so entsprechen die ausgewählten Wertpapiere dem individuellen Risikoprofil, der Lebenssituation sowie der Zukunftsplanung:

  1. Nur Geld anlegen, das in den nächsten Jahren nicht gebraucht wird: Das macht unabhängig von temporären Kursschwankungen.
  2. Einen langen Atem haben: Je länger das Geld veranlagt ist, umso eher lassen sich Kursschwankungen auch wieder ausgleichen.
  3. Altersgerechtes Portfolio: Je höher das Lebensalter, umso geringer sollte der Aktienanteil sein, da weniger Zeit bleibt, Kursschwankungen auszugleichen.
  4. Gezielt Verkaufslimits festlegen: Über und unter dem definierten Kurs wird automatisch verkauft. So lassen sich Verluste minimieren und Gewinne mitnehmen.
  5. Mut zum Ausstieg: Nicht jedes Wertpapier muss im Depot bleiben, bis es Gewinn abwirft.
  6. Streuung der Aktienwerte: sowohl regional als auch thematisch.
  7. Hintergrundinformationen einholen: Wichtig sind das Unternehmen, der Markt, die Region.
  8. Achtung beim Herdentrieb: Nur weil die Masse investiert, bedeutet dies noch lange keinen (langfristigen) Erfolg.
  9. Schluss mit Aufschieben: Am besten fixe Zeiten für die Finanzen einplanen.
  10. Auf die Dividende achten: Sie liefert zusätzliche Rendite.

     

Alternative zu Aktien: Fonds

Aktien-Fonds investieren nicht nur in ein einziges Unternehmen, sondern in eine Vielzahl. Dabei gibt es unterschiedliche Arten von Themen- über Regionen- bis zu Index-Fonds. Hauptvorteil ist die Risikostreuung. Deshalb sind Fonds für Neu-Anleger eine interessante Alternative zu direkten Aktieninvestments. Der Nachteil von Fonds sind höhere Gebühren sowie die Abhängigkeit vom Können des Fondsmanagers.

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Pressekontakt

Patrick Herwarth

Pressesprecher
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