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Keine Panik vor dem Zeugnis

Endspurt zum Schulschluss - Jetzt noch die Noten verbessern.

Nr. 31, 17. April 2013

Nicht jedes Kind lernt leicht. Die Gründe für schlechte Noten sind vielfältig - ebenso die Möglichkeiten, sie auszubügeln. Rund um das Thema "Lernen" gibt es zahlreiche Angebote, von klassischer Nachhilfe bis zu Lerninstituten, von individueller Förderung bis zu Camps. Der Markt für außerschulische Hilfe ist groß und vor allem auch lukrativ. Eltern sind bereit, für bessere Noten ihrer Kinder tief in die Tasche zu greifen: Eine Familie, deren Kind Nachhilfe benötigt, gibt im Durchschnitt rund 670 Euro im Jahr für die Zusatzleistungen aus. Österreichweit fließen jährlich 107 Mio. Euro in die Taschen von Nachhilfelehrern. 27% der Eltern geben an, dass ihr Kind im Schuljahr 2011/12 externe Nachhilfe in Anspruch genommen hat.1

Hohe Kosten - keine Absetzbarkeit

Laut Angaben der Arbeiterkammer kostet eine Stunde Nachhilfe bei Privaten durchschnittlich knapp 19 Euro. In Lerninstituten kommt der Einzelunterricht auf mehr als 31 Euro, während das Strebern in der Gruppe schon um gute 14 Euro zu haben ist.2 Da es sich bei der Nachhilfe nicht um Kinderbetreuung im klassischen Sinn handelt, können die Ausgaben dafür nicht steuerlich geltend gemacht werden.

Eltern als Lehrer

Noch bevor der Weg zur Nachhilfe führt, stehen Mama und Papa als Hilfslehrer zur Verfügung. Eine bundesweite Umfrage der Arbeiterkammer hat 2012 ergeben, dass rund drei Viertel der Eltern von Schulkindern mit ihren Sprösslingen lernen und die Hausübungen kontrollieren. Ein Drittel der Eltern tut dies täglich.

Einzelstunden in der Freizeit

Klassisch findet Nachhilfe als Einzelunterricht statt. Dabei kann individuell auf die Schwächen des Schülers und die Anforderungen des Schullehrers eingegangen werden. Je nach Können des Zusatzlehrers schwankt die Qualität, und es ist nicht immer leicht, die richtige und passende Unterstützung zu finden. Gerade bei diesem Modell bewährt sich Mundpropaganda oder eine Empfehlung des unterrichtenden Lehrers.

Gruppenförderung

Eine andere Variante ist der Unterricht in Gruppen, der meist von Nachhilfe-Instituten angeboten wird. Häufig als Franchise-Konzepte geführt, bieten diese Einrichtungen alles rund ums Lernen - von der Kleingruppe bis zum Einzelunterricht, von Feriencamps bis zu Intensiv- Wochen. Zu den Vorteilen zählen die vorhandene Infrastruktur, die Abwicklung der Organisation sowie oft günstigere Lernpakete und eventuell die Motivation in der Gruppe. Der Nachteil ist das geringere Eingehen auf individuelle Schwächen und Bedürfnisse.

Es geht auch billiger

Günstige Lernangebote gibt es teils an den Volkshochschulen oder auch bei sozialen Einrichtungen wie dem Hilfswerk. Auch zahlreiche Jugendzentren und -treffs bieten kostenlose oder billige Lernbetreuung oder Nachhilfe an. Am besten direkt in der Umgebung bei diversen Einrichtungen erkundigen. In Wien gibt es zum Beispiel umfassende Informationen unter www.jugendinfowien.at. Kostensparend ist es auch, aus dem privaten Umkreis Nachhilfe zu organisieren. Eventuell lassen sich hier Tauschgeschäfte arrangieren, nach dem Motto: Biete Mathematik-Hilfe gegen Kinderbetreuung am Samstagvormittag.

Tipps für die Suche nach der richtigen Unterstützung

Sollte tatsächlich eine externe Hilfe nötig sein, hilft es auf folgende Punkte zu achten:

  • Mundpropaganda aus dem Bekanntenkreis
  • Empfehlungen durch den unterrichtenden Lehrer
  • Überprüfen der Qualifikation des Nachhilfelehrers
  • Vergleich der Kosten sowie der allfälligen Vertragsbedingungen
  • Dauer der Einheit
  • Möglichkeit einer Probestunde
  • Preisnachlass, wenn der Erfolg ausbleibt

Nachhilfe an sich ist kein Allheilmittel. Wesentlich ist, dass das Kind bereit ist, zusätzlich zu lernen. Dafür ist es wichtig, dass die Chemie zwischen Nachhilfelehrer und Schüler passt. Zusätzlich hilft es, gemeinsam mit dem Kind konkrete und erreichbare Ziele zu setzen, die mit der Nachhilfe erreicht werden sollen. Mit einem klaren Ziel vor Augen und einem absehbaren Ende steigt oft auch die Motivation.

1 Zahlen aus der AK-Studie „Nachhilfe 2012“, Mai 2012
2 MAKAM Market Research GmbH im Auftrag der Arbeiterkammer Wien, Mai 2012

Pressekontakt

Patrick Herwarth

Pressesprecher
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