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ING-DiBa Austria Redaktionsservice
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Frauen und Pension

Mangelndes Bewusstsein für dieses Thema.

Nr. 36, 12. Februar 2014

Frauen und Pension – ein heikles Thema. Die EU-SILC 2012 zeigt das deutlich: In Österreich sind 29% der Frauen über 65 Jahre armutsgefährdet. Die Gründe für diese Gefahr der Altersarmut sind vielfältig und reichen meist weit zurück, wie geringeres Einkommen im Erwerbsleben oder familienbedingte Auszeiten oder Teilzeittätigkeiten. Alles Punkte, die Frauen auch heute betreffen und ihren zukünftigen Pensionsanspruch sinken lassen. Grund genug für Frauen, gezielt gegenzusteuern.

Änderungen durch das neue Pensionskonto

Seit Jänner 2014 gibt es keine Ausreden mehr: In der jährlich zugesendeten Pensionsgutschrift sieht jede künftige Pensionistin, wie hoch ihr aktueller Pensionsanspruch ist. Denn durch die Einführung des Pensionskontos werden die Pensionsansprüche aller ab 1. Jänner 1955 Geborenen nur mehr nach dem Betrag berechnet, der tatsächlich auf das Pensionskonto eingezahlt wurde. Die Summe wächst jedes Jahr bis zum tatsächlichen Pensionsantritt durch weitere eingehende Beiträge und durch den Kontoprozentsatz. Die Details dazu gibt es unter www.neuespensionskonto.at.

Die Herausforderung für Frauen

Eine Umfrage der ING-DiBa zum Thema Pensionen ergab bereits 2012, dass ein gutes Drittel (37%) der Europäerinnen eine über die gesetzliche Pensionsvorsorge hinausgehende Vorsorge hatten. Bei den Männern waren es 44%.
In Österreich ist die Situation besser: Frauen haben zu 44% eine Vorsorge. Das heißt aber, dass mehr als jede Zweite keine zusätzliche Pensionsvorsorge hatte. Hauptgründe für die mangelnde private Vorsorge bei Frauen waren:

  • 38% hatten nicht ausreichend Geld zur Verfügung.
  • 23% wollten in anderer Form für die Pension sparen.
  • 13% wollten ihr Geld lieber für andere Dinge sparen.
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Gendern in der Vorsorge

Vorsorgemöglichkeiten nutzen

Für Frauen ist es daher besonders wichtig, gezielt jede Möglichkeit der Vorsorge zu nutzen. Egal, ob betriebliche Vorsorge durch den Arbeitgeber oder Pensionsvorsorge im Rahmen der Abfertigung – Frauen sollten sämtliche Maßnahmen nutzen, die die finanzielle Situation im Alter verbessern können. So gibt es für junge Mütter seit 2005 eine Variante, das Pensionskonto besser aufzufüllen: Im Rahmen des Pensionssplittings kann der erwerbstätige Elternteil in den ersten vier Jahren nach der Geburt eines Kindes bis zu 50% seiner Teilgutschrift auf das Pensionskonto seiner Partnerin übertragen lassen, wenn diese den Part der Kindererziehung übernimmt. Diese Möglichkeit gilt natürlich für beide Geschlechter.

Jetzt aktiv werden für die Pension

Je früher frau gezielt anfängt, sich auf die Pension vorzubereiten, umso weniger Geld muss sie tatsächlich in die Hand nehmen. Hier einige Tipps, um gezielt für die Pension zu planen:

  • Erkundigen, welche Möglichkeiten der Vorsorge der Arbeitgeber bietet.
  • Die Abfertigung Neu gezielt für die Vorsorge nutzen.
  • Die Pensionsvorsorge immer am Monatsanfang per Dauerauftrag überweisen. So gibt es keine Ausrede mehr, dass nicht genug Geld dafür vorhanden ist.
  • Frei verfügbares Geld aus Prämien oder Erbschaften für die Pensionsvorsorge verwenden.

Damit die Motivation nicht nachlässt und um auch den Überblick besser zu bewahren, hilft es, sämtliche Pläne und Maßnahmen für die Pensionsvorsorge schriftlich festzuhalten.

Pressekontakt

Patrick Herwarth

Pressesprecher
+43 1 68000 - 50181
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