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Früher in Pension gehen

Wie man diesem Ziel ein Stück näher kommt.

Nr. 36, 12. Februar 2014

Einmal nicht mehr arbeiten zu müssen, sondern schon in früheren Jahren die Pension zu genießen, ist der Traum vieler. Auf dem Weg dorthin hilft es, allgemeine Sparregeln zu beachten und die Pension als großes Sparziel zu sehen. Dabei helfen folgende Tipps:

  • Den Plan schriftlich festhalten: Recherchieren und festlegen, welcher Betrag notwendig ist, um früher in Pension zu gehen bzw. ab welchem Alter. Damit hat man ein klares Ziel vor Augen und kann die weiteren Schritte dementsprechend setzen.
  • So früh wie möglich starten: Je früher man anfängt für die Pension zu sparen, umso mehr Unterstützung erhält man vom sogenannten Zinseszins-Effekt. Denn auch die bereits erwirtschafteten Zinsen werfen wieder Zinsen ab. So wächst das Ersparte überproportional.
  • Schluss mit dem Gruppendruck: Man muss nicht bei jeder Ausgabe aus dem Familien-, Freundes- oder Bekanntenkreis mithalten. Ein neues Auto ist nicht notwendig, wenn der Nachbar eines kauft. Auch drei Urlaube im Jahr sind nicht erforderlich, nur weil Freunde es so halten.
  • Sparsam bei Kleinigkeiten: Kleine Ausgaben zwischendurch kosten auch. Ein Kaffee auf dem Weg ins Büro kostet zwar nur 2 Euro, im Jahr sind das bei einer 5-Tageswoche immerhin rund 500 Euro.
  • Wohnfläche anpassen: Kleinere Häuser oder Wohnungen kosten weniger – sowohl in der Anschaffung als auch in der Erhaltung. Die Reduktion der Wohngröße zum Beispiel nach Auszug der Kinder zahlt sich finanziell aus. Ganz zu schweigen davon, dass auch die tägliche Arbeit mit Saubermachen oder Gartenbetreuung kleiner wird.
  • Zusätzliche Kapitalspritzen nutzen: Ein Jahresbonus, ein auslaufender Bausparvertrag oder eine Erbschaft spülen zusätzliches Geld in die Haushaltskasse. Dieses nicht nur einfach auszugeben, sondern gezielt für die Vorsorge zu verwenden bringt einen größeren Einmalerlag und gleichzeitig kaum eine Reduktion der Lebensqualität, da das Geld ja sonst auch nicht zur Verfügung gestanden wäre.

Frühe Pension kostet

Wer tatsächlich früher in Pension gehen will, muss mit deutlichen Abschlägen beim gesetzlichen Pensionsanspruch rechnen. Eine Option für liquide Pensionswillige stellt hier die freiwillige Versicherung in der Form der Weiterversicherung dar. Dabei können sich Personen, die nicht mehr unter die Pflicht- oder Selbstversicherung fallen, in der Pensionsversicherung weiterversichern. Der Beitrag dafür hängt vom sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverdienst aus dem Jahr vor dem Ausscheiden aus der Pflichtversicherung ab, wobei die Beitragsgrundlage begrenzt ist.

Altersteilzeit

Eine weitere Möglichkeit, um früher in Pension zu gehen, ist die Altersteilzeit. Die Bestimmungen dazu sind im Arbeitslosenversicherungsgesetz geregelt. Die Altersteilzeit selbst wird zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber vereinbart, dabei fällt auch die Entscheidung für die Vereinbarung einer reduzierten Arbeitszeit oder einer Blockzeitvereinbarung. Nähere Informationen über die detaillierten Informationen bietet das Arbeitsmarktservice unter www.ams.at, das auch das Altersteilzeitgeld an den Arbeitgeber ausbezahlt.

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Patrick Herwarth

Pressesprecher
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