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Check-in im Altersheim

Wohnformen im Alter

Nr. 54, 1. September 2015

Dank steigender Lebenserwartung stellt sich häufig die Frage: Wo will ich meinen Lebensabend verbringen? Je nach Bedürfnissen, Wünschen und vor allem finanzieller Lage gibt es unterschiedliche Angebote mit diversen Vor- und Nachteilen.

Im bisherigen Zuhause bleiben

Wer sich gar nicht vorstellen kann, das bisherige Zuhause zu verlassen, sollte möglichst früh in barrierefreie Verbesserungen investieren. Hier besteht unter Umständen auch die Möglichkeit landesspezifischer Unterstützung und Förderung. Zusätzlich ermöglichen mobile Hilfen, Betreuung in Tageszentren oder eine 24-Stunden-Pflege das Bleiben in der gewohnten Umgebung.

Betreutes Wohnen

Diese Variante kombiniert eine eigene Wohnung mit einer Absicherung der Versorgung bei Bedarf. Je nach Einrichtung kann auch auf Sozial- und Gesundheitsdienste zurückgegriffen werden. Das genaue Leistungsspektrum ist individuell unterschiedlich.

Altersheim für jede Preisklasse

Eine weitere Variante ist das Altersheim oder für den gehobenen Bedarf die Seniorenresidenz. Angebot, Betreuung und vor allem Kosten variieren je nach Anbieter stark. Es gilt die Details zu vergleichen – vor allem auch welche Pflegemöglichkeiten für den Bedarfsfall vorhanden sind.

Moderne Ansätze

Ganz nach dem Motto „Zusammen ist man weniger allein“ gibt es zunehmend interessante Wohn-Varianten im kommunalen wie auch privaten Bereich, um unterschiedliche Bedürfnisse verschiedener Altersgruppen optimal zu kombinieren:

  • Wohnpartnerschaften: Junge Leute wohnen kostenlos bei älteren Menschen und erbringen vereinbarte Leistungen im Haushalt.
  • Mehr-Generationen-Wohnen: Unterschiedliche Generationen wohnen in großen Wohnhausanlagen und sollen sich bei Bedarf gegenseitig unterstützen.
  • Wohngemeinschaft für Senioren: In einer WG für ältere Menschen helfen sich die Bewohner nicht nur gegenseitig, sondern teilen auch soziale Dienste.


Das Alter im Ausland verbringen

Da Pension überallhin sowie Pflegegeld in den EU-/EWR-Raum und in die Schweiz überwiesen wird (solange der Pensionist/die Pensionistin einer österreichischen Krankenversicherung unterliegt), steht dem Lebensabend im Ausland nichts im Wege. Ein Gespräch mit der Pensionsversicherungsanstalt vorab klärt, wie die gesundheitliche Versorgung in der neuen Heimat geregelt ist (Sozialversicherungsabkommen).

Das Pflegeheim

Hier steht die medizinisch-pflegerische Betreuung im Vordergrund. Es ist vor allem für die Personen gedacht, die nicht mehr in der Lage sind, sich selbst zu versorgen. Sonderarten sind:

  • Übergangspflege: Der Betreffende bleibt nur für die Dauer der Pflegebedürftigkeit im Pflegeheim, zum Beispiel zwischen Spitalsaufenhalt und Rehabilitation.
  • Kurzzeitpflege oder Urlaubspflege: Wenn pflegende Angehörige ausfallen (Bsp.: Urlaub, Krankheit), können Pflegebedürftige für eine begrenzte Zeit Aufnahme finden.
  • Bei der Suche nach einer geeigneten Einrichtung ist das kostenlose Pflegetelefon des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz unter 0800/20 16 22 behilflich. Umfassende Informationen bietet auch die Plattform für pflegende Angehörige www.pflegedaheim.at.

Planung des Umzugs

Ist die Entscheidung für einen Umzug gefallen, gilt es alles Nötige vorzubereiten. Folgende Punkte sind dabei auf jeden Fall zu berücksichtigen:

  • Was ändert sich finanziell?
  • Wird die bisherige Wohnung gekündigt, verkauft oder vermietet?
  • Was passiert mit dem Verkaufserlös bzw. den Mieteinnahmen?
  • Welche Gegenstände sollen und dürfen mitkommen – wie werden diese transportiert?
  • Was passiert mit den zurückgelassenen Dingen?
  • Kündigung von Verträgen, die das bisherige Wohnen betreffen
  • Ummeldung des Hauptwohnsitzes


Pressekontakt

Patrick Herwarth

Pressesprecher
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