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ING-DiBa Austria Redaktionsservice
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Anschaffungen planen mit Konsumkrediten

Wenn das Ersparte nicht ganz reicht: Beim Geldborgen überlegt vorgehen.

Nr. 24, 16. Februar 2012

Eine neue Wohnzimmercouch ist notwendig? Das alte Auto verliert Öl und eine Reparatur erscheint nur mehr wenig sinnvoll? Die Waschmaschine versagt ihren Dienst? Meistens nicht wirklich dramatisch, wenn genügend liquide Mittel vorhanden sind. Sollte das nicht so sein, verlockt vorrangig der Überziehungsrahmen am Girokonto als rasche Lösung – die aber sehr teuer ausfallen kann. Ratsam ist es, hier auch einen Konsumkredit in die Überlegungen mit einzubeziehen.

Merkmale eines Konsumkredits

Im Gegensatz zum Hypothekarkredit ist der Konsumkredit weder zweckgebunden noch durch eine Liegenschaft selbst (über einen Eintrag im jeweiligen Grundbuch) abgesichert. Es handelt sich dabei um geringere Beträge (meist zwischen 5.000 und 50.000 Euro), die in einem kurzen Zeitraum (weniger oder bis zu zehn Jahre Laufzeit) zurückbezahlt werden. Grundvoraussetzung für die Kreditzusage ist der Nachweis eines geregelten Einkommens. Ob und wie die weitere Bonität geprüft wird, ist je nach Anbieter unterschiedlich. Auf jeden Fall ist es positiv, wenn sonst keine Schulden vorhanden sind und auch das Gehaltskonto zumeist ausgeglichen ist.

Eine dauernde Verpflichtung

Auch wenn dies recht niederschwellig funktioniert – jeder Kredit sollte sehr gut überlegt und vor allem genau berechnet werden. Immerhin entsteht dadurch eine weitere Verpflichtung, die das Haushaltsbudget über Jahre hinweg belastet. Deshalb sollten vorher folgende Fragen überdacht und ehrlich beantwortet werden.

  • Kann die Rate zurückbezahlt werden?
  • Was passiert, wenn sich die monatlichen Einkünfte verändern?
  • Ist der Einkauf wirklich notwendig, oder lohnt es sich, noch ein bisschen zu sparen?
  • Kann durch eine Barzahlung eine Preisreduktion erzielt werden?

Angebote vergleichen

Ist die Entscheidung für den Kredit gefallen, dann gilt es zu klären, welches Angebot wirklich passt. Das neue Verbraucherkreditgesetz aus 2010 hat die Informationspflichten der Banken deutlich ausgeweitet. Kernpunkt ist, dass nun in jedem Angebot der effektive Jahreszinssatzgenannt werden muss. Denn nur er gibt Auskunft über die tatsächliche Belastung inklusive sämtlicher anfallender Gebühren. Diese Eckpunkte sollten in den Angeboten klar definiert sein:

  • Genaue Höhe der ausbezahlten Summe
  • Nennung sämtlicher anfallender Gebühren
  • Effektiver Zinssatz
  • Rückzahlungsmodalitäten

Einen Überblick über Angebote verschiedener Institute bietet der Bankenrechner (www.bankenrechner.at) der Arbeiterkammer.

Der Kaufhauskredit

Gerade bei Möbelhäusern und Versandkatalogen gibt es zu den angebotenen Waren auch gleich vorgefertigte Finanzierungsangebote, die oft mit attraktiven Werbesprüchen wie „Keine Zinsen in den ersten 6 Monaten“ etc. locken. Gerade hier lohnt es sich aber genau nachzurechnen. Denn meist sind diese „Schnäppchen“ am unmittelbaren „Point of Sale“ um einiges teurer als Angebote einer Bank, die man einfach im Vorfeld organisieren muss.

Der Autokredit

Einen eigenen Spezialbereich des Konsumkredits bildet der Autokredit. Es handelt sich dabei um einen zweckgebundenen Kredit. Mit seiner Hilfe kann der Käufer eines Fahrzeugs die gleichen Konditionen wie ein Barkäufer lukrieren. Diese Kreditform bietet so eine sehr interessante Finanzierungsform, vor allem im Vergleich zum Leasing. Ein Vergleich diverser Anbieter (Autohaus, Kreditinstitut, Leasingunternehmen) zahlt sich deshalb in jedem Fall aus.

Dispokredit

Am teuersten hinsichtlich der Zinsen ist meist der Dispokredit oder Überziehungsrahmen des Girokontos. Denn aufgrund der Flexibilität (jederzeit und kurzfristig innerhalb des fixierten Rahmens) sind seine Kosten hoch. Er eignet sich deshalb nur für kurze Überbrückungen und nicht, um größere Ausgaben auf längere Dauer zu finanzieren.

     

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Pressekontakt

Patrick Herwarth

Pressesprecher
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