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Immun gegen Konsumfallen

Wissen schützt: Typische Fehler beim Einkaufen vermeiden.

Nr. 28, 17. Oktober 2012

Der Käufer wird immer mehr zum gläsernen Wesen: Heerscharen von Marktforschern beobachten sein Verhalten, analysieren seine Entscheidungen und sammeln seine Daten. Diese Fülle an Informationen bildet die Grundlage für psychologisch fundierte Konzepte, um den Konsumenten zum Einkaufen zu motivieren. Hier ein Überblick über häufig angewandte Tricks sowie Tipps für mündige Konsumenten, um sich zu schützen.

Durchdachte Verkaufskonzepte

Aktionen wie „Nimm 3, zahl 2“, Codes wie „Bückware“ und „Quengelzone“, durchdachte Wegführung und ausgeklügelte Beleuchtungssysteme – all diese Maßnahmen haben ein Ziel: Konsumenten zum Kauf zu verführen. Wer aber weiß, womit zu rechnen ist, kann sich gezielt darauf einstellen. Wappnen Sie sich deshalb schon vor dem Einkauf und bleiben Sie bei Ihren Vorsätzen. Auch wenn Angebote noch so verlockend sind.

Die gängigsten Verkaufstricks im Supermarkt

Damit beim Einkauf nichts dem Zufall überlassen bleibt und Konsumenten möglichst viel kaufen, greifen Supermärkte häufig auf folgende Maßnahmen zurück:

  • Aufbau gegen den Uhrzeigersinn, damit die rechte Hand leichter zugreifen kann.
  • Angebotskörbe, um das Tempo zu reduzieren, denn wer länger im Geschäft bleibt, kauft auch mehr.
  • Angenehme Musik entspannt und hebt die Stimmung.
  • Beleuchtungskonzepte präsentieren die Waren im besten Licht.
  • Lockangebote vermitteln einen billigen Eindruck, sind es aber nicht unbedingt.
  • Weite Wege zwischen den Grundnahrungsmitteln schaffen die Gelegenheit, Zusätzliches einzukaufen.
    Teure und verlockende Produkte sind in der Anstellzone vor der Kassa platziert.
  • In Augenhöhe sind meist teure Markenprodukte. Für günstige Ware muss sich der Käufer bücken oder strecken.
  • Die Einkaufswagen sind groß, damit das Bedürfnis entsteht, sie zu füllen.

Bauen Sie Ihre Abwehr auf

Damit Sie kein Opfer einer der vielen Konsumfallen werden, gilt es, den Einkauf genau zu planen und tatsächlich gezielt vorzugehen. Wertvolle Tipps dafür sind:

  • So kurz wie möglich: Verbringen Sie nur kurze Zeit im Geschäft und nutzen Sie wenig frequentierte Zeiten.
  • Planen Sie den Einkauf: Überlegen Sie den Menüplan für die nächsten Tage, kontrollieren Sie die Vorräte und schreiben Sie das Benötigte auf. In den Einkaufswagen darf dann nur, was auf der Liste steht.
  • Werden Sie Stammkunde: Gehen Sie immer in die gleichen Geschäfte, denn dort finden Sie die Waren schnell. Sie können sogar die Einkaufsliste gezielt in der Reihenfolge der Stationen schreiben. Das spart unnötige Wege und reduziert so die Verführungsgefahr.
  • Lassen Sie sich nicht durch Angebote verführen oder rechnen Sie genau nach, bevor Sie zugreifen. Vergleichsbasis ist jeweils der Kilopreis. Nur er ist aussagekräftig.
  • Werden Sie zum Träger: Greifen Sie lieber zum Einkaufskorb als zum -wagen. Die gekaufte Menge wird so automatisch geringer.
  • Nur kein Stress: Lassen Sie sich nicht von Angeboten, die nur heute gelten, unter Druck setzen. Rechnen Sie lieber nach, ob die Ware tatsächlich günstiger ist.

In der Freizeit

Shopping wird immer mehr zur beliebten Freizeitbeschäftigung. Gemütlich durch Einkaufsstraßen oder Shoppingcenter zu spazieren und nebenbei einzukaufen gehört für viele zu einem Wochenende dazu. Kontrollieren Sie sich bei diesen Anlässen ganz bewusst:

  • Bremsen mit Barem: Lassen Sie Ihre Karten zu Hause und nehmen Sie nur einen festen Geldbetrag mit.
  • Entweder – oder: Wenn Sie bereits eingekauft haben, verzichten Sie auf das Kaffeehaus oder umgekehrt.
  • Kleidung stets im Doppelpack: Nehmen Sie stets Ihren Partner zum Kaufen von Bekleidung mit, denn so wird die Einkaufszeit deutlich kürzer.

Pressekontakt

Patrick Herwarth

Pressesprecher
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