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Factbox: 1x1 der Gehaltsverhandlungen

Gunter Gabriels: „Hey Boss, ich brauch mehr Geld!“ ist zwar ein lustiger Ohrwurm, aber nicht wirklich der optimale Einstieg für ein Gehaltsgespräch. Mit den folgenden Tipps kann man dem Ziel von monatlich mehr Geld auf dem Konto aber näher kommen.

Nr. 65, 1. August 2016

Denn wer in ein Gehaltsgespräch geht, sollte sich darauf vorbereiten. Wichtig sind folgende Punkte:

Auf das Timing achten

Gehaltsgespräche sind wichtig und brauchen daher auch den passenden Rahmen. Daher:

  • Selbst die Initiative ergreifen oder mit dem Mitarbeitergespräch kombinieren
  • Um einen Termin bitten und klar sagen, worum es geht
  • Gutes Timing: gute Unternehmenslage, erfolgreicher Projektabschluss, vor neuer Aufgabe
  • No-Go: in der Früh, spät am Nachmittag, in Stressphasen, unmittelbar vor bzw. nach dem Urlaub

Argumentationslinie überlegen

  • Schlüssige und stichhaltige Argumente für mehr Gehalt vorbereiten
  • Drei wichtige Argumente suchen und das Beste für den Schluss aufheben
  • Minimal- sowie Maximalziel definieren und nicht-finanzielle Alternativen überlegen
  • Gehaltsreporte, Vergleichspersonen etc. als Richtwert in der Recherche heranziehen
  • Gegenargumente und kritische Fragen samt passenden Antworten suchen
  • Mehrmals das Gespräch mit einem Dritten „durchspielen“

Erfolge herausstreichen

  • Eine Mappe oder Präsentation mit den eigenen Erfolgen zusammenstellen
  • Welche Vorteile entstanden für das Unternehmen daraus?
  • Welche Leistungen waren überdurchschnittlich?
  • Am besten mit Zahlen belegen

Richtig verhandeln

Im Gehaltsgespräch soll jeder sein Gesicht wahren können. Um das Ziel dennoch zu erreichen, können folgende Tipps helfen:

  • Das erste Angebot machen – mit einer konkreten Zahl
  • Nicht das erste Gegenangebot annehmen
  • Mögliche Zusatzleistungen vorschlagen
  • Als Faustregel gilt: 2 bis 10% sind meist in einem Unternehmen möglich
  • Nach dem Gespräch ein Protokoll erstellen samt Ergebnissen und weiteren Schritten

Wenn es nicht klappt: Exitstrategien

Ist in diesem Gespräch keine Einigung möglich, dann nachhaken, wie es weitergehen kann:

  • Kompromissbereitschaft signalisieren
  • Auf konkreten Termin vertagen (z.B. in sechs Monaten)
  • Nicht persönlich nehmen
  • Keine Erpressungsversuche starten
  • Konkret fragen, was für mehr Gehalt notwendig sei

Nach der Verhandlung ist vor der Verhandlung

Gleich nach dem Verhandlungsgespräch damit beginnen, Fakten für das nächste Gespräch zu sammeln:

  • Erfolge notieren als Gedächtnisstütze, Lobes-E-Mails aufheben etc.
  • Keine Angst vor (wohldosierter) Eigenvermarktung und PR im Unternehmen
  • Die Beziehung zum Chef pflegen

Pressekontakt

Patrick Herwarth

Pressesprecher
+43 1 68000 - 50181
presse@ing-diba.at

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