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Ein Auto auf fremde Kasse

Jeder vierte Österreicher wäre bereit, für den Kauf eines Autos Schulden zu machen. Wer sich dafür entscheidet, ein Auto auf Kredit oder über Leasing zu kaufen, nimmt damit einige Konsequenzen in Kauf:

  • Die monatliche Kreditrate belastet das Haushaltsbudget.
  • Die finanziellen Möglichkeiten sind eingeschränkt, da der Finanzspielraum kleiner wird.
  • Das Auto ist in Summe bei Fremdfinanzierung teurer als bei Bezahlung aus Eigenmitteln.
  • Der finanziellen Ausgabe steht kein bleibender Wert gegenüber – der Verkaufspreis des Wagens sinkt kontinuierlich und beträgt nach vier Jahren unfallfreiem Fahren nur mehr rund die Hälfte.

Rechenbeispiel für die Kreditbelastung

Wie sehr die Anschaffung eines Autos die Geldbörse belastet, hängt vor allem vom Kaufpreis und der Finanzierungsform ab. Während beim Barkauf die Zahlung mit einem Schlag erledigt ist, sind bei Finanzierungen über Kredit oder Leasing noch mehrere Jahre hinweg die Anschaffungskosten zu tilgen. Darüber hinaus ist der Wagen am Ende des Tages durch die Kreditbelastung auch teurer als er eigentlich war.

Ein klassischer Autokredit (mit einer derzeit günstigen Effektivverzinsung von 4,3% p.a.) mit einer Laufzeit von vier Jahren ist für den Kauf eines Neuwagens zu folgenden Verbindlichkeiten zu haben:

Finanzbedarf 28.000 Euro monatliche Zahlung 636 Euro
Finanzbedarf 23.000 Euro monatliche Zahlung 522 Euro
Finanzbedarf 18.000 Euro monatliche Zahlung 409 Euro

Ist ein Auto die Verschuldung wert?

Ein Auto – vor allem ein neues – ist eine große Investition. Daher sollte vor dem Kauf eines eigenen Wagens überlegt werden, ob eine Anschaffung tatsächlich notwendig ist. Laut Verkehrsclub Österreich rechnen sich Alternativen zum eigenen Auto bei Fahrten von weniger als 12.000 km im Jahr! Folgende Anregungen können zusätzlich bei der Entscheidungsfindung helfen:

  • Welche alternativen Transportmöglichkeiten gibt es in meinem Umkreis: öffentliche Verkehrsmittel, Car-Sharing, Mitfahrgelegenheiten?
  • Brauche ich das Auto für meine beruflichen Wege oder nur für Freizeit und Urlaub?
  • Brauche ich das Auto für meine Alltagsbesorgungen – oder vor allem für Großeinkäufe?

Aufpassen bei der Fremdfinanzierung

Ist die Entscheidung für die Anschaffung eines Autos definitiv gefallen und es führt kein Weg an einer Fremdfinanzierung vorbei, dann gilt es schlau konkrete Schritte zu setzen:

  • Einholen eines konkreten Angebots inklusive Zusatzausstattung und exklusive aller möglichen Rabatte.
  • Genaues Vergleichen der Angebote: Lassen Sie sich anhand des geplanten Autos die Varianten Autokredit, Händlerkredit und Leasing genau durchrechnen.
  • Haken Sie beim Händler nach, ob es Sonderrabatte bei Barzahlung gibt – denn mit einem Autokredit können Sie wie ein Barzahler verhandeln.
  • Achten Sie bei allen Angeboten nicht nur auf den Effektivzinssatz, sondern auch auf die Gesamtkosten am Ende der Laufzeit.

Pressekontakt

Patrick Herwarth

Pressesprecher
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