Startseite (ALT+1) Zum Inhalt (ALT+2) Zu den Zusatzinformationen (ALT+3) Zum Anfang (ALT+4) Suche (ALT+5) Zum Online-Banking Login (ALT+6)

Wir verwenden Cookies und Analysesoftware, um unsere Website möglichst benutzerfreundlich zu gestalten. Für Infos und zum Deaktivieren klicken Sie auf unsere Datenschutzbestimmungen.

ING-DiBa Austria Redaktionsservice
Zurück zur Übersicht

Nicht nur Erdöl bringt das Auto zum Laufen

Die Bedeutung von fossiler Energie als Autoantrieb soll, geht es nach den Zielen der UN-Klimakonferenz in Paris 2015, immer geringer werden. Die Suche nach Alternativen führt zu technischen Neuerungen und Weiterentwicklungen. Ein kurzer Überblick zeigt, welche Möglichkeiten es bereits heute gibt.

Nr. 67, 5. Oktober 2016

Eine Kombination aus alt und neu: Hybrid-Fahrzeuge

Hybrid-Fahrzeuge versuchen, beide Welten zu vereinen und verzeichneten 2015 auch die meisten Neuzulassungen alternativ angetriebener Fahrzeuge in Österreich. Sie kombinieren Verbrennungs- und Elektromotor bzw. einen sonstigen alternativen Antrieb. Die häufigsten Arten sind:

  • Plug-in-Hybrid: Die Batterie kann zusätzlich über eine Steckdose aufgeladen werden und hat eine größere Kapazität, wodurch rein elektrisches Fahren über kurze Distanzen möglich wird.
  • Range Extenders: Die Verbrennungsmotoren dienen dazu, die Batterien aufzuladen, um die Reichweite beim Fahren zu verbessern.
  • Hybrid-Elektrofahrzeuge haben neben dem Elektromotor zusätzliche Energiewandler. Die Reichweite ist dadurch eher eingeschränkt.

Auch Hybrid-Fahrzeugen haben Vor- und Nachteile:

  • Vorteile: günstig für Stadtverkehr, wenn vor allem der Hybridantrieb zum Einsatz kommt
  • Nachteile: höhere Masse und dadurch höherer Energieverbrauch, nur geringe Einsparung, wenn der Verbrennungsmotor verstärkt eingesetzt wird (Bsp.: Überlandstrecken)

Schluss mit Verbrennungsmotoren: Elektromobile

Bei dieser Art des Antriebs wird ganz auf Verbrennungsmotoren verzichtet. Die Energie stammt aus der mitgeführten Batterie. Die Aufladung erfolgt über die Steckdose, sei es in der Garage oder bei einer öffentlichen Ladestation. Die Rekuperationsbremse wird zum Laden während der Fahrt benutzt.

  • Vorteile: leise, geringe Betriebs- und Unterhaltskosten, keine NoVA, keine motorbezogene Versicherungssteuer
  • Nachteile: Lademöglichkeiten sind nicht überall verfügbar und teilweise sehr unterschiedlich bei der Abrechnung, noch immer relativ geringe Auswahl an Fahrzeugen, höherer Preis, niedrigere Reichweite, Umweltfreundlichkeit hängt auch davon ab, wo der benötigte Strom hergestellt wurde

Das eigene Kraftwerk an Bord: Brennstoffzellen-Fahrzeuge

Sie erzeugen die benötigte Energie an Bord mit der Hilfe von Brennstoffzellen, in denen Sauerstoff und Wasserstoff oder Methanol reagieren.

  • Vorteile: keine Abgase
  • Nachteile: brauchen spezielle Tankstellen

Gas im Auto ist auch eine Option

Auch eine Möglichkeit ist ein Antrieb mit Gas in der Variante des natürlich vorkommenden Erdgases, des Flüssiggases, das bei der Rohöldestillation als Nebenprodukt anfällt, oder des Biogases.

  • Vorteil: weniger Schadstoffe
  • Nachteil: ebenfalls fossile Energie bzw. Beiprodukt der Destillation von Erdöl, ökologisch nicht in jeder Hinsicht vorteilhaft

Sind die Vorurteile berechtigt?

Alternative Antriebe lösen immer noch Sorgen bei potenziellen Nutzern aus. Wer sich mit dem Gedanken trägt, auf ein Fahrzeug mit alternativem Antrieb umzusteigen, sollte sich vor der Kaufentscheidung folgende Fragen stellen:

  • Welche Bedürfnisse habe ich bei der Fahrzeugnutzung?
  • Wie und wo lade ich Energie auf?
  • Wie groß ist die Reichweite?
  • Wie schnell kann ich damit fahren?

Pressekontakt

Patrick Herwarth

Pressesprecher
+43 1 68000 - 50181
presse@ing-diba.at

Telefon

Sie erreichen uns 24/7 unter 0800 22 11 22 – oder nutzen Sie unseren Rückruf-Service.

E-Mail

Schreiben Sie uns über das Kontaktformular oder einfach direkt an info@ing-diba.at

Vielleicht auch interessant:

Zur Suche
Zum Anfang scrollen
Für ein besseres Nutzererlebnis aktivieren Sie bitte JavaScript in Ihrem Browser.