Startseite (ALT+1) Zum Inhalt (ALT+2) Zu den Zusatzinformationen (ALT+3) Zum Anfang (ALT+4) Suche (ALT+5) Zum Online-Banking Login (ALT+6)
ING-DiBa Austria Redaktionsservice
Zurück zur Übersicht

Wenn das Konto rot sieht

Das Konto über das Guthaben hinaus zu belasten funktioniert meist leicht. Es danach wieder in die schwarzen Zahlen zu führen, ist schon schwieriger.

Nr. 63, 7. Juni 2016

Ist ein Minus wirklich so schlimm?

Mehr Geld zu verbrauchen, als auf dem Konto vorhanden ist, ist nach dem Verbraucherkreditgesetz in zwei Varianten möglich: Entweder als ausdrücklich vereinbarte Überziehungsmöglichkeit zwischen Bank und Konsument oder die durch die Bank geduldete und vom Konsumenten faktisch durchgeführte Überschreitung. Nachteil daran: Schulden aus dem Vormonat schmälern das verfügbare Geld im aktuellen Monat. So steigt die Gefahr, dass das Geld wieder nicht reicht. Zusätzlich müssen Zinsen bezahlt werden, die durchaus auch im zweistelligen Bereich liegen können.

Die Crux mit den Zinsen

Diese teils hohen Sollzinsen – trotz der aktuell sehr niedrigen Habenzinsen – stören die Österreicherinnen und Österreicher. So ergab die ING International Survey 2016, dass zwei Drittel (66%) die Zinsen für ein Konto im Minus wenig bis gar nicht angemessen finden. Mit 83% vertreten die Burgenländerinnen und Burgenländer diese Meinung am vehementesten. Anders sehen das die Österreicher ganz im Westen: Nahezu jeder zweite Vorarlberger (46%) findet die Sollzinsen bei seiner Hausbank zumindest angemessen oder gar sehr angemessen.

Was tun bei finanziellen Engpässen?

Nicht immer lassen sich alle Ausgaben planen. Wenn die Waschmaschine bockt, das Auto reparaturbedürftig ist und gleichzeitig die Sportwoche des Kindes zu bezahlen ist, dann kann es finanziell knapp werden. Möglichkeiten in dieser Notlage wären zum Beispiel:

  • Gibt es Sparguthaben, die für die Bezahlung verwendet werden können? Mit welchen Kosten ist ein Zugriff darauf verbunden?
  • Prioritäten setzen: Was muss unbedingt bezahlt werden? Wo gibt es Möglichkeiten zum Aufschub?
  • Die Kosten der Kontobelastung kalkulieren – dabei auch berücksichtigen, dass sich die Schulden nicht immer sofort wieder tilgen lassen.
  • Angebote für einen Konsumkredit einholen: Hier sind die Konditionen oft günstiger, vor allem wenn mit einer mehrmonatigen Laufzeit zu rechnen ist.

Eine Finanzierung über das Konto sollte stets nur eine kurzfristige Notlösung sein, die es ehestmöglich zu bereinigen gilt.

Ständig im Minus? Handeln gefragt!

Kommt das Konto gar nicht mehr aus den roten Zahlen, ist unter Umständen eine Zwischenfinanzierung über einen Kredit eine Alternative: Denn oft sind bei einem Konsumkredit die Zinsen deutlich günstiger als die Kosten für die Überziehung eines Girokontos.

Wenn das Konto nur mehr ein Fass ohne Boden ist

Sollten die Finanzen nicht in den Griff zu bekommen sein, dann hilft nur mehr eines: Hilfe suchen. Die Schuldenberatung unter www.schuldenberatung.at ist spezialisiert auf die Hilfe für Menschen in Geldschwierigkeiten. Es ist überhaupt keine Schande sondern vielmehr sehr klug, sich professionelle Unterstützung zu holen. Ganz schlecht hingegen ist die Strategie, die Augen vor dem Problem zu verschließen, so weiterzumachen wie bisher und die Bank nicht zu informieren.

Pressekontakt

Patrick Herwarth

Pressesprecher
+43 1 68000 - 50181
presse@ing-diba.at

Telefon

Sie erreichen uns 24/7 unter 0800 22 11 22 – oder nutzen Sie unseren Rückruf-Service.

E-Mail

Schreiben Sie uns über das Kontaktformular oder einfach direkt an info@ing-diba.at

Vielleicht auch interessant:

Zur Suche
Zum Anfang scrollen
Für ein besseres Nutzererlebnis aktivieren Sie bitte JavaScript in Ihrem Browser.