Direktbank Startseite (ALT+1) Zum Inhalt (ALT+2) Zu den Zusatzinformationen (ALT+3) Zum Anfang (ALT+4) Suche (ALT+5) Zum Online-Banking Login (ALT+6)

Wir verwenden Cookies und Analysesoftware, um unsere Website möglichst benutzerfreundlich zu gestalten. Für Infos und zum Deaktivieren klicken Sie auf unsere Datenschutzbestimmungen.

ING-DiBa Austria Redaktionsservice

Neue Betrugsmaschen

Cyberkriminalität ist eine überaus dynamische und von einer starken Professionalisierung der Angriffe geprägte Branche. Mit der Verbreitung des Smartphones bzw. des Tablets wird für die Kriminellen auch der Angriff auf mobile Endgeräte lukrativ. Hier ein Überblick über neue Betrugsmaschen, mit denen Konsumenten konfrontiert sind. Aktuelles dazu findet man stets auf www.watchlist-internet.at.

Auf der Suche nach Daten

Im Visier der Kriminellen steht stets der Zugriff, die missbräuchliche Verwendung sowie daran anschließend der Verkauf von persönlichen Daten. Dies erfolgt oft über folgende Wege:

  • Aufforderung zur Installation einer Sicherheitssoftware
  • Aufforderung zur Eingabe der Mobilnummer
  • Aufforderung zur Bekanntgabe von Zugangsdaten
  • Aufforderung, einen Datenanhang zu öffnen

Falsche Zahlungsaufforderungen

Oft wird Schadsoftware als Zahlungsaufforderung getarnt versandt. Gemeinsam ist diesen Schreiben zumeist, dass:

  • die (vermeintlichen) Absender renommierte Unternehmen oder Inkasso- bzw. Anwaltsbüros sind
  • sich im Attachment eine Rechnung, Lieferung oder Mahnung befindet
  • die Anrede meist personalisiert ist
  • direkte Zahlungsaufforderung enthalten sind

Die Gefahr hierbei ist doppelt:

  • im Attachment oder im Link steckt eine Schadsoftware
  • Der Adressat überweist Geld, weil er glaubt, eine fällige Rechnung zu begleichen

In beiden Fällen kann der Schaden für den Konsumenten groß sein. Daher vorher genau überprüfen,

  • wer die Rechnung schickt
  • ob eine offene Rechnung bestehen kann
  • ob es sich um den sonst üblichen Weg handelt

Computer in Geiselhaft

Mithilfe eingeschleuster Ransomware gelingt es Kriminellen, den PC, das Smartphone oder den Zugang zu Cloud-Speichersystemen zu sperren. Es ist dann nicht mehr möglich, auf die eigenen Daten zuzugreifen. Gegen die Zahlung von Lösegeld sollen sie wieder freigegeben werden. Hier hilft nur rechtzeitige Vorsorge durch aktuelle Backups. Denn in den meisten Fällen lassen sich die Daten nicht wiedererlangen. Selbst bei Bezahlen der finanziellen Forderungen werden die Dateien meist nicht freigegeben. Einen Schritt weiter gehen Kriminelle, die nicht nur den Zugriff auf die Daten verwehren, sondern diese auch auswerten – und dann mit der Veröffentlichung von Privatem, wie zum Beispiel Fotos, drohen.

Aufforderung, Software zu installieren

Eine neue Betrugsvariante ist die scheinbare Aufforderung der Bank, ein neues Sicherheitszertifikat zu installieren. Dahinter verbirgt sich allerdings ein Trojaner, der alle relevanten Bankdaten weiterleitet.
Daher immer bedenken: Sicherheitszertifikate müssen nicht installiert werden.

Immer noch aktuell: Phishing

Hierbei wird versucht, den Usern persönliche Zugangsdaten herauszulocken – meist das Online-Banking betreffend. Dazu wird die Optik der Originalseiten nachgebaut und den Kunden vorgegaukelt, sie müssten aus einem bestimmten Grund jetzt und hier ihre Daten eingeben. So ermöglichen sie den Kriminellen den Zugang auf ihr Konto. Zwar trauen sich laut einer Umfrage der ING-DiBa knapp 48% der Österreicherinnen und Österreicher zu, ein Phishing-Mail zu erkennen, aber rund 38% sind sich nicht so sicher. Fast 14% haben den Ausdruck noch gar nicht gehört. Die Anzahl dieser Unwissenden ist mit 29% in der Gruppe der 18 bis 24-Jährigen am höchsten. Am wenigsten Ahnungslose gibt es mit 8% in der Gruppe 55 plus.

Gratis kann teuer werden

Immer neue Ideen gibt es bei den sogenannten Abzockeseiten. Damit man nicht in diese Falle tappt, stets folgende Fragen stellen:

  • Warum sollte ich bei einem Gewinnspiel gewonnen haben, ohne je teilgenommen zu haben?
  • Warum ist das Angebot nicht näher beschrieben?
  • Wo verbergen sich die Informationen über Kosten?
  • Wieso müssen persönliche Daten eingegeben werden?

Zur Sicherheit stets die Allgemeinen Geschäftsbedingungen auf versteckte Kosten oder einzuhaltende Bedingungen überprüfen.

Social Engineering – online wie real

Was mit Datenspionage online funktioniert, wird auch mit ähnlichen Maschen auf in der „realen“ Welt immer wieder probiert. Dabei spionieren die Täter ihre Opfer und deren Umfeld aus. Mit diesem Wissen versuchen sie dann die Betroffenen zu manipulieren, sodass diese bereit sind, ihnen Informationen, Daten oder Geld auszuhändigen. Oft funktioniert dieser Trick über Telefon oder auch ganz herkömmlich über Briefe.

Pressekontakt

Magdalena Racieski

Pressesprecherin
+43 664 6180878
magdalena.racieski@ing-diba.at

Telefon

Sie erreichen uns 24/7 unter 0800 22 11 22 – oder nutzen Sie unseren Rückruf-Service.

E-Mail

Schreiben Sie uns über das Kontaktformular oder einfach direkt an info@ing-diba.at

Vielleicht auch interessant:

Zur Suche
Zum Anfang scrollen
Für ein besseres Nutzererlebnis aktivieren Sie bitte JavaScript in Ihrem Browser.