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ING-DiBa Austria Presse
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Keine Diät für Österreichs Sparschweine

Österreicher sparen fleißig weiter, sind mit ihrer Finanzlage zufrieden und haben ihre Ausgaben im Griff.

Wien, 29. Oktober 2015

  1. Verglichen mit anderen Europäern gehören die Österreicher nach wie vor zu den fleißigsten Sparern – auch wenn Sparquote und Zinsniveau so tief wie nie sind.
  2. Auch gehören sie zu den zufriedensten Europäern, was ihre Finanzlage betrifft.
  3. Trotz bereits lang andauernder Niedrigzinsphase hat bisher erst jeder Dritte konkret reagiert.
  4. Käme es allerdings zu Minuszinsen, würden die meisten ihr Sparverhalten massiv ändern.

Konstant und beharrlich. So könnte man das Sparverhalten der Österreicher bezeichnen. Denn obwohl die Zinsen extrem niedrig sind, sparen die meisten trotzdem regelmäßig weiter. Genau genommen sind es 64% in Österreich, die ihr Sparschwein regelmäßig füttern. Getoppt wird die Alpenrepublik nur von den Niederländern mit 72%. Das sind die Ergebnisse der ING International Survey, in deren Rahmen die ING-DiBa Direktbank Austria ihre aktuelle Spar-Umfrage auch in Österreich durchgeführt hat.

Zufrieden und ziemlich entspannt

So betrachtet wohl ein Großteil die persönlichen Finanzen. 67% behaupten nämlich, dass ihre persönliche Finanzlage gut ist. Nur Niederländer und Tschechen zeigen sich noch zufriedener. Auf große Unzufriedenheit deuten hingegen die Daten aus Italien hin.

So viele Europäer sind mit ihrer Finanzlage wirklich zufrieden

Auch was die persönliche finanzielle Zukunft anbelangt, sprechen die Österreicher von guten Aussichten. 66% sind optimistisch, dass es ihnen kurz- wie langfristig gut gehen wird. 71% meinen, ihren Wohlstand aufrechterhalten zu können.

Vernünftige Österreicher: Keine Diät für Sparschweine

Dass die Österreicher nach wie vor ihr Sparschwein regelmäßig füttern können, hängt nicht zuletzt mit ihrem ausgeprägten Sinn für das Haushalten zusammen. So ging bereits aus früheren Umfragen hervor, dass die Österreicher regelrechte „Profis im Sparen“ sind.
Bei der aktuellen Umfrage zeigt sich ebenso wieder deutlich, dass vor allem sie es sind, die ihre Finanzen gut im Griff haben. 87% gaben an, dass sie die wesentlichen Ausgaben unter Kontrolle haben. Nur die Niederländer zeigen sich hier ähnlich ökonomisch handelnd.

Niedrigzinsen: Nur jeder Dritte hat bisher reagiert

Trotz der Niedrigzinsen hat bisher nur etwa jeder Dritte (36%) sein Sparverhalten geändert. 64% gönnen ihren „Sparschweinen“ nach wie vor tägliche, wöchentliche oder monatliche Rationen.
Dabei gehören die Österreicher gar nicht zu jenen, die ihre vertraute Sparstrategie besonders beharrlich weiter führen. In den Niederlanden sind es sogar 81%, die trotz Niedrigzinsen nichts geändert haben, in Frankreich 77% und in Deutschland 74%.

Von den 36% der befragten Österreicher, die ihr Sparverhalten geändert haben, gaben 49% an, weniger zu sparen, 28% zu längerfristigen Veranlagungsvarianten gewechselt zu haben und 11% sogar mehr zu sparen. 12% gaben „Anderes“ an.

„Deutlich weniger sparen scheint für die meisten Österreicher keine Alternative zum derzeitigen Niedrigzinsangebot zu sein“, interpretiert Luc Truyens, CEO der ING-DiBa Direktbank Austria das Ergebnis und fährt fort: „Das sehen wir auch bei unseren Kunden, wenngleich sich immer mehr für alternative Anlageformen wie etwa Fonds interessieren.“

0% oder gar Negativzinsen: Dann wäre alles anders

Haben Sparzinsen von 0,5% oder noch weniger den Großteil der Sparer bislang noch zu keinen konkreten Maßnahmen bewogen, so würde ein weiterer (kleiner) Schritt zu 0% oder gar in Richtung Negativzinsen doch massive Veränderungen mit sich bringen.
So meinten ganze 44% der Österreicher im Falle von bereits geringen Minuszinsen, den Großteil ihrer Ersparnisse abzuheben und an einen „sicheren Ort“ zu bringen. Nur 17% würden alles beim Alten belassen.

Sparerschreck Minuszinsen

„Die Ergebnisse verdeutlichen, wie wichtig es für Banken ist, trotz der schwierigen Marktgegebenheiten bestmögliche Sparzinsen zu bieten. Wir sehen, dass selbst niedrigste Zinsen noch eine Motivation zum Sparen darstellen und wir müssen dazu beitragen, diese Motivation aufrecht zu erhalten. Nicht nur aus betriebswirtschaftlichen Überlegungen, sondern vor allem weil Erspartes schon immer für die Menschen wichtig war und wichtig bleiben wird“, schließt Truyens.

Über die Umfrage

Die Umfrage der ING-DiBa Direktbank Austria ist Teil der ING International Survey - einer Studienserie, die im Auftrag der ING Group regelmäßig verschiedene Aspekte rund um die Themen „Umgang mit und Wissen über Geld“ beleuchtet. Für die aktuelle Umfrage wurden vom Institut Ipsos online in 15 Ländern (Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Polen, Rumänien, Spanien, Türkei, Tschechien, Australien und USA) knapp 15.000 Personen ab 18 Jahren befragt. In Österreich wurden 1.000 Personen befragt.

Über die ING-DiBa Austria

Die ING-DiBa Direktbank Austria www.ing-diba.at ist mit über 524.000 Kunden und Retail Balances (Summe aus Einlagen von Privatkunden, Krediten an Privatkunden sowie verwaltetem Depotvolumen – Stand 12/2014) von 7,8 Mrd. Euro die Nummer 1 unter den Direktbanken. Mit ihrer Produktstrategie setzt sie auf ein konzentriertes Portfolio an einfachen Produkten aus den Bereichen Sparen, Kredit und Fonds. Mit über 150 Mitarbeitern am Standort Wien Galaxy Tower ist die Direktbank rund um die Uhr über Telefon, Post und Internet erreichbar. Außerdem ermöglicht seit Mai 2014 ein eigener Servicepoint in der Wiener Rotenturmstraße den direkten Face-to-Face-Kontakt.

Pressekontakt

Patrick Herwarth

Pressesprecher
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