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Was Beyoncé und Co. können, können wir schon lange!

Es ist ein Thema, das die Medien der letzten Wochen dominiert, die Klatschspalten dieser Welt befüllt und Instagram-Rekorde bricht: der Zwillingsboom in Hollywood.

Über die Jahre soll sich vor allem in reichen Ländern der Welt die Zahl der Zwillingsgeburten fast verdoppelt haben, ergab unlängst eine Studie des französischen Forschungsinstituts INED.* Hinsichtlich der Medienberichte der letzten Wochen, scheint dieses Phänomen wahr und vor allem auf einen Ort zuzutreffen: Hollywood.

Hollywood VS. Realität

Madonna hat sie, Jennifer Lopez und Julia Roberts haben sie, bald auch Sängerin Beyoncé und Amal Clooney. Man liest von großen Herausforderungen, die auf Hollywoods Supermütter zukommen und man bewundert die Leichtigkeit mit der sie zwischen rotem Teppich und Windelwechseln hin- und herjonglieren. Hie und da schafft es der ein oder andere Enthüllungsjournalist den Promi-Müttern ehrliche Worte zu entlocken. Man liest von öffentlichen Geständnissen, wonach das mit der (doppelten) Kindererziehung, trotz rund um die Uhr verfügbarer Nannys, doch nicht so einfach von der Hand geht, wie es auf unsereiner wirken mag. Am Ende des Tages werden sie uns trotz allem als Supermütter präsentiert. Es scheint wie ein tröstender Akt der Güte und gleichermaßen wie eine Solidaritätsbekundung aus Hollywood an die Otto-Normalmutter: Yes, we can! Aber können wir das wirklich? Wie sieht die Realität zwischen Job, Haushalt und Zwillingen für junge Frauen in Österreich aus?

Vergleich Einkommen Beyonce

Besondere Förderungen, für besondere Umstände

Doppeltes Glück bedeutet gleichzeitig doppelte Arbeit und vor allem doppelter finanzieller Aufwand. Wer bald ein oder mehrere Kinder zur Welt bringt und keine Nanny zur Hand hat, ist gut beraten, sich bereits vor der Geburt einen Finanzierungsplan auszutüfteln. Schließlich gehen die Kosten für so ein kleines Lebewesen weit über die ersten Monate und Jahre des Babys hinaus und inkludieren alles von Schulgeld bis hin zur späteren beruflichen Ausbildung.

Für Babys, die ab dem 01. März 2017 zur Welt gekommen sind, gelten in puncto Kinderbetreuungsgeld neue Regelungen: Neben den üblichen Pauschalmodellen, gibt es nun das neue Kinderbetreuungsgeld-Konto (KBG-Konto). Außerdem haben Eltern, die sich den Bezug des KBG gleichermaßen aufteilen, die Möglichkeit, einen Partnerschaftsbonus zu erhalten. Hier gibt es weitere Infos zu den Neuerungen.

Mögliche Förderungen und Beihilfen, neben Familienbeihilfe und Wochengeld, variieren von Bundesland zu Bundesland. In der Steiermark erhält man bei der Geburt von Zwillingen etwa einen Zuschlag von 300 Euro, bei Drillingen ganze 600 Euro. In Niederösterreich bekommen junge Mütter zwischen 500 Euro und 1500 Euro. Ähnliche Förderungsmodelle gibt es auch in Oberösterreich und im Burgenland, wo man eine einmalige finanzielle Förderung von 700 Euro bei Zwillingen erhält. Um ohne Umwege an alle wichtigen Informationen dazu zu kommen, fragt man am besten direkt beim Bürgerservice seiner Landesstelle nach, dort erfährt man alles über die Höhe und Fristen der Förderung.

Manche Berufssparten haben in ihren Kollektivverträgen spezielle Kinder- und Familienzulagen inkludiert (z.B. der Kollektivvertrag für Angestellte der Banken und Bankiers) - am besten einfach mal den Kollektivvertrag durchlesen und nach Sozialzulagen Ausschau halten oder in der Personalabteilung informieren.

Unterschiedliche Karenzmodelle

Wer Zwillinge erwartet, sollte sich die unterschiedlichen Karenzmodelle besonders gut anschauen. Es gibt hier unterschiedliche Varianten: von pauschalem bis zu einkommensabhängigen Kinderbetreuungsgeld, unterschiedliche Karenzdauer und vieles mehr. Alle wichtigen Informationen findet man bei der Arbeiterkammer. Auch Frauen, die gerade keiner Arbeit nachgehen, haben ein Anrecht auf Wochengeld, dazu gibt es hier alle nötigen Informationen.

Steuervorteile für jedes weitere Kind

Einen Mehrkindzuschlag erhalten Eltern für das dritte und jedes weitere Kind, für das Familienbeihilfe bezogen wird und unter der Voraussetzung, dass das gemeinsame Jahreseinkommen nicht mehr als 55.000 Euro beträgt. Beantragt werden kann der Zuschlag über die ArbeitnehmerInnenveranlagung. Beispielsweise können Beträge für Kinderbetreuungskosten und Krankheitskosten abgesetzt werden. Darüber hinaus gibt es für jedes Kind, das mehr als sechs Monate im Jahr Familienbeihilfe bezogen hat, einen Freibetrag von bis zu 600 Euro jährlich.

Digitale Netzwerke nützen!

Eine Sache ist jedoch wertvoller, als alles Geld dieser Welt - das ist guter Rat. Und diesen bekommt man am besten von nebenan oder gegenüber! Sind die Kinder mal wieder krank und jemand muss auf den Hund aufpassen? Ist die Milch daheim ausgegangen und hat man es nicht mehr geschafft einkaufen zu gehen, so gibt es die Möglichkeit Nachbarschaftsnetzwerke zu nutzen. Fragnebenan.at ist ein solch digitales Netzwerk, in dem man Hilfe anbieten und in Anspruch nehmen kann. Außerdem findet auf den sozialen Netzwerken, vor allem in Facebook-Gruppen, wie "Zwillingsmütter aus Österreich", reger Austausch unter Müttern statt. Oftmals werden dort auch nicht mehr benötigte Spielsachen, Kinderkleidung oder Kinderbücher ausgetauscht und weitergegeben. So kann der ein oder andere Euro gespart werden. Allem voran, kann man sich bei organisierten Eltern-Kind-Treffen austauschen - denn seien wir ehrlich, kein Tipp dieser Welt ist wertvoller, als der praxisgeprüfte Rat einer Mutter - fernab von Hollywood, Glamour und Promi-Nannys.

Eine kostenlose Beratung gibt es übrigens bei http://www.frau-und-arbeit.at. Sie sind die richtige Anlaufstelle bei Fragen rund um Schwangerschaften.

*Twinning Rates in Developed Countries: Trends and Explanations.

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