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TEDx Header Equal Pay haveasay in equal pay

Gleichberechtigung und Chancengleichheit sind OUT THERE.

Wir waren mit #haveasay auf der TEDxVienna. Unser Ziel: auf die bestehende Lohnschere und eine ungleiche Chancenverteilung zwischen Frauen und Männern aufmerksam zu machen, die Besucher mittels verschiedenster Experimente zu mobilisieren und den Diskurs vor Ort anzuregen.

Wir sind davon überzeugt, dass andere Perspektiven Innovation vorantreiben. Sie fördern Wachstum aller Art und führen zu nachhaltigeren Entscheidungen. Daher setzen wir uns aktiv für Diversität und Gleichberechtigung ein.

Das Live-Experiment auf der TEDxVienna.

Bei unserem interaktiven Live-Experiment nahmen 144 Besucher und Besucherinnen (76 Frauen, 68 Männer) teil. Sie beantworteten unter anderem Fragen zum Geschlecht ihrer Vorgesetzten oder ihrer Meinung zum Einfluss von Kindern auf ihre Karriere.

Wer führt das Unternehmen, bei dem du arbeitest?

Wenig überraschend haben die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Umfrage angegeben, dass ihre Chefs männlich sind. Das deckt sich mit dem „Frauen Management Report“ der Arbeiterkammer. Interessant ist, dass Frauen, die bei unserem Live-Experiment teilgenommen haben, eher in Firmen mit weiblichen Führungskräften arbeiten.

Wer führt das Unternehmen, bei dem du arbeitest?
Legende männliche und weibliche Teilnehmer

Fühlst du dich in der Lage Personen im professionellen Umfeld zu führen?

Der „confidence gap“ besagt, dass Männer im Berufsleben tendenziell selbstbewusster auftreten als Frauen. Das zeigt auch dieses Stimmungsbild überraschend deutlich. Überraschend deshalb, weil laut diversen Studien dieses Phänomen in der Altersgruppe der Stichprobe eigentlich weniger stark ausgeprägt ausfallen sollte. Die Resultate unterstreichen den „confidence gap“, der Einfluss auf Karrierechancen und Einkommensniveaus hat.

Fühlst du dich in der Lage, Personen im professionellen Umfeld zu führen?

Denkst du, dass Kinder ein Karrierehindernis für dich sind oder sein könnten?

Allgemein wird davon ausgegangen, dass sich Familiengründung negativ auf die Karriere von Frauen auswirkt. Auf der TEDxVienna driften die Meinungen der weiblichen und männlichen Umfrageteilnehmer auseinander. Es wird deutlich, dass die Frauen vor Ort Kinder sehr wohl als potentielles Karrierehindernis wahrnehmen, Männer hingegen deutlich weniger. Das dürfte unter anderem darauf zurückzuführen sein, dass, sobald das erste Kind da ist, auch junge Familien in klassische Rollen schlüpfen: der Vater arbeitet Vollzeit weiter, die Mutter geht in Karenz, übernimmt einen Großteil der Hausarbeit und geht danach – wenn überhaupt – nur noch Teilzeit arbeiten. Das bedeutet: weniger Geld und weniger Karriereperspektiven für Frauen, hingegen eine nicht beeinträchtige Karriere bei Männern.*

Denkst du, dass Kinder ein Karrierehindernis für dich sind oder sein könnten?

Denkst du, dass Männer und Frauen am Arbeitsmarkt gleich behandelt werden?

Zum Thema, ob Frauen und Männer auf dem Arbeitsmarkt gleichbehandelt werden, gab es überraschende Antworten: Mehr Frauen als Männer finden, dass es eine Gleichbehandlung am Arbeitsmarkt gibt. Dieses Ergebnis macht ein zentrales Problem deutlich: Während Statistiken und Studien den Gender Pay Gap belegen, ist das Bewusstsein über strukturelle Diskriminierung geringer als vermutet . Diese Einschätzung kann auch als Beleg dafür gesehen werden, dass Ungerechtigkeiten erst dann deutlich werden, wenn es im Laufe des Berufslebens um Aufstiegsmöglichkeiten geht oder eine Frau schwanger wird.

Der Vergleich des Einkommens ist ein plakativer Weg, um geschlechterabhängige Unterschiede im Berufsleben deutlich zu machen, aber es dringt nicht zur Wurzel des Phänomens des „Gender Pay Gaps“ vor. Für uns als ING-DiBa ist Gleichberechtigung ein zentrales Thema, daher war es deshalb wichtig, mit unserem Live-Experimente auch andere Aspekte abzudecken: Hausarbeit und Kinderbetreuung sowie Vereinbarkeit von Beruf und Familie. All das kann für berufstätige Frauen eine Hürde darstellen und zeigt, dass das Problem noch immer „Out There“ ist.

Denkst du, dass Männer und Frauen am Arbeitsmarkt gleich behandelt werden?

Live bei der TEDxVienna.

Bei unserer Röhreninstallation konnten die weiblichen und männlichen Besucher mit jeweils unterschiedlich gefärbten Bällen angeben, wie zufrieden sie mit ihrem Gehalt sind. Dabei wurden die Unterschiede recht schnell sichtbar:

Von insgesamt 336 Teilnehmern waren 170 Frauen und 166 Männer. Mehr als doppelt so viele Frauen (29) als Männer (12) gaben an, mit ihrem jährlichen Einkommen sehr unzufrieden zu sein und nur 6 Frauen waren sehr zufrieden. Dem gegenüber stehen 38 Männer. Generell ist zu beobachten, dass Männer eher zufrieden und Frauen eher unzufrieden mit ihrem Einkommen sind. Dieses Ergebnis verdeutlicht, dass Einkommensungleichheiten nicht nur ein politisches, sondern auch ein ganz persönliches und erlebbares Problem sind. Ungerechtigkeiten können nur behoben werden, wenn es in der Gesellschaft, Politik und Unternehmenskultur zu einem Umdenken kommt.

Zum TEDxVienna Recap

Have a say in equal pay.

Auch unsere Snackbar war alles andere als gewöhnlich: Um den Pay Gap erlebbar zu machen, wurden an unserer Station Brezeln ausgeteilt, deren Größe geschlechtsabhängig war: Männer bekamen 23 Prozent kleinere Brezeln als Frauen, um die Ungerechtigkeit zu veranschaulichen. Sticker auf der Verpackung, mit einem Statement passend zum jeweiligen Geschlecht, haben die Besucher auf die Aktion hingewiesen und sollten dazu motivieren, ihre Meinung unter dem Hashtag #haveasay zu teilen. So haben wir es geschafft, das Thema „Out There“ zu bringen und in weiterer Folge zum Nachdenken und zum Diskurs anzuregen.

Besucher an der Röhreninstallation
Brezel mit Statement
Statements von Prominenten

"Vielleicht, weil Frauen kleiner sind?"

Österreichs Nachwuchs über die Gründe des Gender Pay Gap:

Wusstest du, dass...?**

23% Gender Pay Gap in Austria - second worst in Europe.
Only 17% of Austrian fathers take parental leave.
73% of Austrians agree: family life suffers when the mother works full-time. (EU: 60%)
Only 28.5% of the employees working at the highest management levels of Austria's 200 biggest companies are women.
The total of mayors named Josef is higher than that of female mayors.
25% of the government is female - the lowest percentage since 1997.
Both men (73%) and women (62%) prefer their boss to be male.
16% Gender Pay Gap in Europe.
Each day women spend an average 3.2 hours managing their households and kids. Men merely 1.3 hours.
Women have to work 82 days more to reach men's average annual salary.
Every third woman sees herself disadvantaged in her professional life.
"It's not a myth, it's a math!" Barack Obama on the Gender Pay Gap.

Erfolgreiche Frauen über den Gender Pay Gap.

"Quoten können als Katalysator wirken"

zum Standard Artikel

Katharina Herrmann, ehemals CEO der ING-DiBa Österreich, ist im Vorstand der ING-DiBa Deutschland und beschäftigt sich auf derStandard.at mit Fragen und Lösungsvorschlägen rund um das Thema Lohnschere und Chancengleichheit.

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"Keine Frauen in der Chefetage zu haben ist peinlich"

Zum Broadly Artikel

TEDx Speakerin und Leichenbestatterin Caitlin Doughty sprach mit Broadly über den Gender Pay Gap und die Benachteiligung von Frauen in der Bestattungsindustrie.

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Mehr Sicherheit für MORGEN

Sicher in Sachen Online Banking. Unser Security Officer Olaf Schwarz klärt auf.

Besseres Kontomanagement für MORGEN

Nützliche Infos und Tipps für ein ausgeglichenes Konto.

Das war #moneysecrets auf der TEDx.

Eine Challenge, Fotos, intime Gespräche und Scribbles.

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