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#Proud2beING:

Mit Peter am Gipfel des Weißen Riesen

Viele unserer Kolleginnen und Kollegen investieren nicht nur ihr Geld, sondern auch ihre Zeit in Dinge, die ihnen wirklich wichtig sind: in besondere Erlebnisse, in ausgefallene Sportarten und Hobbys, aber auch in große und langfristige Ziele. Wir haben mit ihnen über ihre Träume und Ambitionen gesprochen, um herauszufinden, was sie antreibt.

Hallo, Peter!
Hallo.

Seit wann bist du denn Teil der ING-DiBa-Familie?
Am 1. Februar 2018 ist es genau ein Jahr her, dass ich bei ING-DiBa begonnen habe.

Und was gefällt dir am besten daran, bei ING-DiBa zu arbeiten?
Ich finde, dass man hier viele Möglichkeiten bekommt, sich selbst zu verwirklichen. Ich lerne ständig neue Dinge und habe auch sehr viel Spaß mit meinen Kollegen.

Peter am Mont Blanc

Deine Leidenschaft ist das Bergsteigen. Wie bist du dazu gekommen?
Ich komme ursprünglich aus der Slowakei, dort gibt’s ja auch sehr viele Berge (lacht). Als Kind habe ich mit meinen Eltern immer viele Ausflüge in die Natur gemacht. Im Winter waren wir skifahren und im Sommer waren wir wandern oder am See. So hat meine Liebe zur Natur begonnen. Mit Freunden habe ich dann angefangen, gemeinsam klettern zu gehen. Als ich 20 Jahre alt war, bin ich dann den höchsten Berg Nordafrikas bestiegen, den Toubkal. Ein paar Jahre später war ich auch für einen Monat in Nepal, wo ich aber nur kleine Trekkings gemacht. In Tansania war ich auch, wo ich den “Gottesberg” Ol Doinyo Lengai bestiegen habe – einen aktiven Vulkan!

Was ist für dich das Besondere am Klettern oder Bergsteigen?
Beim Bergsteigen spürst du die Natur auf deiner Haut. Ich fühle mich lebendig, stelle mich neuen Herausforderungen, probiere neue Wege und lerne mich selbst besser kennen. Es kann auch mal passieren, dass man sich leicht verletzt, aber das gehört eben dazu. Schließlich lernen wir daraus, wieder aufzustehen und weiterzumachen. Außerdem finde ich es sehr erholsam, Zeit in der Natur und in den Bergen zu verbringen. Es gibt nichts besseres, als an der frischen Luft zu sein – und es kostet nicht mal was!

Wie kam es zu der Idee, den Mont Blanc zu besteigen?
Den Plan, den Mont Blanc zu besteigen, hatte ich schon seit meiner Zeit auf der Handelsakademie. Aber ich habe ihn nie realisiert, bis meine Frau gesagt hat, dass sie es machen möchte. Wir haben dann mit einem Freund geredet, der schon mal fast ganz oben war und haben viel darüber gelesen. Dann haben wir einen Termin ausgewählt und sind mit dem Auto Richtung Chamonix los.

Wie war der Aufstieg für euch?
Am ersten Tag sind wir gleich von unten mit der Tramway vor Ort auf etwa 2000 Meter gefahren, von wo aus wir zu Fuß weiter sind zur nächsten Hütte auf etwa 3000 Meter Höhe. Die Etappe danach ist bekannt für ihre Steinlawinen, die wirklich lebensgefährlich sein können, aber wir hatten Glück. Danach mussten wir ein ganzes Stück klettern, bis wir schließlich auf der Goûter-Hütte auf fast 4000 Meter Höhe angekommen sind, wo wir auch übernachtet haben. In der Nacht ging es mir sehr schlecht, da ich die Höhenkrankheit bekommen habe. Wer das nicht kennt: Man bekommt Kopfschmerzen und Schwindel und muss sich oft auch übergeben. Ich habe also nicht sehr viel geschlafen und war eher schwach. Wir haben auch länger debattiert, ob wir weitergehen oder umkehren sollen.

Peter am Mont Blanc

Aber ihr seid trotzdem weiter?
Ja, wir haben beschlossen, es zu versuchen. Wir sind am nächsten Morgen um 6 Uhr los – ich, mit leerem Magen. Der Weg war sehr, sehr mühsam. Nach etwa vier Stunden sind wir endlich zu einer Hütte gekommen. Ich hatte wirklich schon keine Kraft mehr. Mir war kalt und ich hatte Hunger ohne Ende. Aber meine Frau hat mich motiviert, weiterzumachen. Die letzten zwei Stunden zum Gipfel waren die härtesten. Auch ich habe meine Frau motivieren müssen, weiterzugehen, aber wir haben es geschafft – zusammen! Obwohl wir gewarnt wurden, dass sich das Wetter dreht, haben wir es zum Gipfel auf 4808 Meter Höhe geschafft! Ganze fünf Minuten waren wir oben, weil der Abstieg sonst zu gefährlich für uns geworden wäre. Wir mussten am Weg nach unten alle 20 Schritte Pause machen vor Schwäche. Irgendwie haben wir es aber nach vielen Stunden wieder zur Goûter-Hütte geschafft, wo wir nochmal übernachtet haben und am nächsten Tag zurück zur Talstation sind.

Du hast ja schon erwähnt, dass du viele der Sportarten, die du betreibst, mit deiner Frau zusammen machst. Wie wichtig ist es dir, diese Abenteuer gemeinsam zu erleben?
Ja, ich mache nicht nur mit meiner Frau viel Sport, auch mit meinen Freunden. Ich denke, es ist sehr wichtig, Erlebnisse oder auch Herausforderungen zu teilen. Für mich ist dann alles doppelt oder gleich mehrfach so gut.

Wieviel von deinem Einkommen gibst du in etwa aus für deine Leidenschaft?
Das kann ich nur schwer sagen, ich schaue nämlich so gut wie nie auf mein Konto. Ich nehme das Leben gerne, wie es kommt. Also, ich plane schon meinen Skiurlaub in Frankreich für Jänner oder den nächsten Surfurlaub in der Dominikanischen Republik für Februar. Aber grundsätzlich lebe ich ein Low-Cost-Leben. Mir ist es wichtig, Spaß zu haben – das ist doch der Sinn des Lebens, oder?

Wie reagieren Kollegen, wenn du von deinen vielen Abenteuern erzählst?
Einige wundern sich, wie ich es schaffe, dass ich den einen Tag snowboarden bin und dann den nächsten beim Tauchen und am dritten Tag eine Radtour über 100 Kilometer mache. Aber ich denke mir immer, wir leben nur einmal. Ich möchte, dass mein Leben spannend und interessant bleibt.

Welchen Tipp würdest du anderen Menschen geben, die jetzt auch Lust bekommen haben, einen Berg zu besteigen?
Also, ich würde mich nicht als einen Bergsteiger bezeichnen. Ich bin nur ein Mensch, der Abenteuer mag. Vielleicht sehen es einige sogar als gefährlich an, aber darum geht es ja: unser ganzes Leben lang Neues zu entdecken und zu lernen und Freude daran zu haben. Ich würde allen nur einen Tipp geben: Dream big and don’t you ever let anyone tell you that you can’t do something.

Danke für deine Zeit, Peter!

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