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Steg mit Notizblock und Smartphone

Lizenz zum Sündigen

Wir trinken Diät Cola zum Burger mit Pommes.
Wir gehen ins Fitnessstudio und nehmen den Aufzug in den zweiten Stock.
Wir setzen uns für Umweltschutz ein und fahren mit den Auto zum Supermarkt ums Eck.

Wer kennt es nicht: Nach einem produktiven Tag belohnt man sich gerne damit,  noch offene Erledigungen den Rest der Woche hinauszuschieben, weil man das Gefühl hat, zuvor genug geleistet zu haben und man sich eine Auszeit erlauben kann. Dieses Verhalten nennt man Selbstlizensierung (Moral Licensing) und beschreibt die Einstellung der Menschen, durch eine gute, positive Tat ein späteres, negatives Verhalten zu rechtfertigen. Nachdem wir etwas Gutes getan haben, erteilen wir uns selbst die Erlaubnis, uns unmoralisch zu verhalten, ohne uns darüber große Gedanken zu machen oder gar besorgt zu sein.

Unsere täglichen Entscheidungen schweben nicht in der Luft, sondern werden davon beeinflusst, was wir vor kurzem getan haben oder in naher Zukunft tun werden. Menschen suchen immer nach Möglichkeiten, um sich in ein gutes Licht zu rücken, besonders dann, wenn sie damit eine spätere, unmoralische Handlung rechtfertigen wollen.

In einem Experiment sollten sich Personen zwischen dem Kauf einer Designerjeans als Luxusartikel und einem Staubsauger als notwendiges Gut entscheiden, mit der Annahme, dass sie sich im Moment nur eines von beiden leisten können. Ein Teil der Probanden wurde dazu aufgefordert, sich vorzustellen, freiwillig für eine Charity-Organisation zu arbeiten.

Diejenigen, die sich vorgestellt haben für eine Charity-Organisation zu arbeiten, wählten öfters den Luxusartikel als die anderen. Was uns das zeigt: Sobald man das Gefühl hat, als hätte man moralisch gut gehandelt, fällt es leichter, unmoralische Entscheidungen zu treffen.

Was hat Moral mit Geld zu tun?

Ob man es glaubt oder nicht - auch tägliche Finanzentscheidungen sind an unsere Moral gekoppelt. Wenn unser Selbstwertgefühl hoch ist und wir empfinden, dass wir große Opfer gebracht haben, sehnen wir uns nach einer Pause. Diese Art zu denken kann jedoch unsere Sparpläne und langfristige Lebenspläne durchkreuzen. Angenommen, wir sparen jedes Monat 10% unseres Einkommen, um das Haus abzubezahlen, essen zuhause, vermeiden Abende in Bars mit Freunden und verzichten auf Kinobesuche, um die Ausgaben so gering wie möglich zu halten. Nach einiger Zeit stellen wir fest, wie tüchtig wir gespart haben und gönnen uns einen Wochenendtrip oder das ein oder andere Kleidungsstück als Belohnung. Und schon finden wir uns in alten Gewohnheiten wieder und stellen fest, letztendlich überhaupt nicht gespart zu haben.

Nächstes Mal, wenn wir mit einer besonderen Anschaffung liebäugeln, sollten wir uns daher fragen, was wir zuletzt getan haben und ob unser Kaufdrang vielleicht von etwas anderem außer dem Preisetikett angetrieben wird.

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