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Weltspartag und Alternativen

Angesichts der aktuell mageren Sparzinsen stellt sich die Frage: Macht der Weltspartag in dieser Form überhaupt noch Sinn? Carsten Brzeski, Chefökonom der ING-DiBa, gibt Einblicke zum Thema Sparen versus Investieren.

Carsten Brzeski, Chefökonom der ING-DiBa AG

Wir haben Weltspartag - glauben Sie, dass dieser Tag heute noch Sinn macht? Die Zeit mit der Sparbüchse zur Bank zu gehen, ist ja irgendwie vorbei.

Ein Weltspartag macht sicherlich auch in Zeiten niedriger Zinsen immer noch Sinn. Er ist eine gute Erinnerung daran, dass ich heute für zukünftige Bedürfnisse etwas zurücklegen sollte. Niedrige Zinsen sind kein Grund, um weniger zu sparen. Theoretisch müsste man sogar mehr sparen, um seine Sparziele in der Zukunft zu erreichen. Vor allem Anleger, die längerfristig Geld anlegen wollen, sollten sich fragen, ob sie für dauerhaft höhere Erträge nicht bereit sind auch ein höheres Risiko in Kauf zu nehmen.

Tatsache ist, dass das schwierige Zinsumfeld Menschen dazu motivieren sollte, sich aktiver mit ihren Finanzen und ihrer Finanzplanung auseinanderzusetzen. Jeder muss daher für sich entscheiden, wie hoch sein Risikoprofil ist. Allgemein gilt dabei, dass eine breite Streuung wichtig ist. Niemand setzt nur auf ein Pferd. Bezüglich der Anlagedauer gibt es Untersuchungen, die zeigen, dass Anleger, die in der Vergangenheit am weltweiten Aktienmarkt sehr breit, kostengünstig und für mindestens 15 Jahre investierten nach dieser Zeit nie Verluste hatten. Das gilt für jeden beliebigen Kaufzeitpunkt. Natürlich sind diese Entwicklungen in der Vergangenheit keine Garantie für die Zukunft. Aber dieses Beispiel zeigt, dass sich ein langer Atem bei der Geldanlage auszahlen kann.

Sie sind Ökonom, kein Anlageberater. Können Sie vielleicht trotzdem unseren Lesern Tipps geben, was man als Anleger beachten sollte?

Das einzige, was man natürlich raten kann als Ökonom, ist streuen – immer genau mit dem Wissen, was möchte ich mit dem Geld, wie lange ist mein Planungshorizont, wann brauche ich das Geld wieder. Wenn ich im Augenblick in dieser Niedrigzinsphase eine höhere Rendite haben möchte, dann geht das nicht ohne Risiko – und dazu gibt’s die Standardantwort wie schon vor 20, 30 Jahren: streuen. Und warum streuen? Weil streuen mein Risiko beherrscht. Es ist eine Risikovermeidungsstrategie. Gewinne und Rendite für umsonst gibt es nicht mehr.

Was sind Ihre wichtigsten Argumente für das Investment in Fonds – bzw. welches sind Ihre Argumente gegen das Sparbuch? Kann man nicht einfach auf steigende Sparzinsen warten und alles ist wieder gut?

Gerade im Niedrigzinsumfeld ist eine einseitige Vermögensanlage wenig profitabel, denn für den normalen Sparer lohnt es sich kaum noch, das Geld auf dem Sparkonto zu lassen, da man nicht mehr mit Zinszugewinnen rechnen kann. Alternative Anlagemöglichkeiten wie Aktien, Anleihen oder ETFs können daher beim langfristigen Vermögensaufbau helfen, die mögliche Rendite ist dabei attraktiver als auf dem Sparkonto. Jeder Anleger sollte sich jedoch des Risikos bewusst sein, das sich hinter diesen Anlageformen verbirgt. Ein rascher und rentabler Vermögensaufbau ohne jegliches Risiko ist nicht möglich.

Oft zögern die Kunden, weil sie den perfekten Moment für den Einstieg suchen – gibt es den überhaupt?

Den perfekten Einstieg gibt es eben so wenig wie den perfekten Ausstieg. Studien zeigen, dass auch professionelle Anleger oft kein gutes Market-Timing haben. Jeder Anleger sollte sich überlegen, wie lange die Investitionsperiode sein soll. Muss meine Investition jederzeit zugängig sein oder ist es eine Investition auf der hohen Kante? Wer sich nicht sicher ist, wann der richtige Einstiegszeitpunkt ist, der kann zum Beispiel über einen Fondssparplan breit und günstig in Aktien investieren. Dadurch ist man zwar nicht vor Verlusten geschützt, aber man kann zumindest sicher sein, dass man nicht den schlechtesten Einstiegszeitpunkt erwischt. Positiver Nebeneffekt eines Fondssparplans ist es, dass er Anleger zum Sparen diszipliniert, da das Geld gar nicht erst ausgegeben werden kann.

Geben Sie wenigstens Ihren Freunden und Bekannten Tipps fürs Geldanlegen? Oder hört bei Geld die Freundschaft auf?

Mein Compliance Officer würde nicht sehr erfreut sein, wenn ich Freunden und Bekannten Tipps für das Geldanlegen gebe. Daher halte ich mich bescheiden zurück.

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