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Gastbeitrag: Glück im Anmarsch!

Norbert Bolter, dreifacher Familienvater mit 5 Enkelkindern über die Herausforderung, Berufliches und das Familienleben zu vereinbaren.

Gastautor Norbert Bolter

Wie bewältigt man diese Aufgabe ohne gesundheitliche-Stress-Burnout-Probleme?

In dem man laufend suggeriert, dass Familie und Beruf vereinbar ist? Dass die Kinderbetreuung schon von 0–3 Jahre laufend möglich und ausgebaut werden sollte? Wo ist da das Wohl des Kleinkindes? Wo ist die Einhaltung der Kinder- und Menschenrechte?

Frauenreferentinnen treten dafür ein, den Rechtsanspruch auf einen Kinderbetreuungsplatz für 0-6-Jährige gesetzlich zu verankern.

Im Bundesverfassungsgesetz über die Rechte von Kindern steht im

  • Artikel 1: Jedes Kind hat Anspruch auf den Schutz und die Fürsorge, die für sein Wohlergehen notwendig sind – bei allen Kinder betreffenden Maßnahmen- muss das Wohl des Kindes eine vorrangige Erwägung sein.
  • Artikel 2: (1) Jedes Kind hat Anspruch auf regelmäßige persönliche Beziehungen und direkte Kontakte zu beiden Elternteilen, es sei denn, dies steht seinem Wohl entgegen.
  • Artikel 5: (1) Jedes Kind hat das Recht auf gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafungen, die Zufügung seelischen Leides- sind verboten.

In der Erklärung der Menschenrechte steht im

  • Artikel 16: (3) Die Familie ist die natürliche Grundeinheit der Gesellschaft und hat Anspruch auf Schutz durch Gesellschaft und Staat.
  • Artikel 25: (2) Mutter und Kind haben Anspruch auf besondere Hilfe und Unterstützung.

Hätten nicht Mütter als erstes einen Rechtsanspruch auf Bezahlung der Familienarbeit mit pensionsrechtlicher Absicherung, wenn sie nicht gegen die Rechte von Kindern verstoßen, nichts Verbotenes tun, die Grundeinheit der Gesellschaft fördern und das Wohl des Kindes und der Familie (Bindung-Fürsorge-Pflege-Betreuung) als vorrangig betrachten?

Es gibt auch Familien - die kleinste Zelle der Gesellschaft - und Eltern - die ersten Bildungslehrer, die sich bewusst dafür entscheiden, ihre Kinder besonders in der Kleinkindphase selbst betreuen und erziehen (überwiegende Mehrheit der Mütter, lt. AK Studie 70% wollen das), die auf eine Anerkennung, Wertschätzung und auf eine Gleichstellung der innerfamiliären- mit der außerfamiliären Kinderbetreuung warten und damit auch eine Bezahlung mit pensionsrechtlicher Absicherung durch das Land als gerechtfertigt sehen. Nicht nur in eine Richtung investieren, das führt meistens in eine Sackgasse, sondern das sowohl als auch sollte ins Auge gefasst werden und damit eine Gleichstellung der Finanzierung und Bezahlung der innerfamiliären- mit der außerfamiliären Kinderbetreuung herstellen.

Damit Eltern ihre Verantwortung für die Kinder und das Wohl der Kinder bestmöglich wahrnehmen können, ist ein Nacheinander statt des heute üblichen stressreichen Nebeneinander von Familie und Beruf anzustreben. Zeigen nicht gerade die Schlagzeilen "Radikalisierung der Jugendlichen - Pisa Studie - Kinder gewalttätig - Extremismus und Radikalisierung an Österreichs Schulen" der letzten Wochen und Monate, dass man aktuelle  Studien sehr ernst nehmen sollte?  Die haben festgestellt, dass  Kinder als Folgeerscheinung von Langzeitbetreuung in Kinderkrippen vermehrt aggressive Verhaltensstörungen aufweisen und dass es unseren Kindern nicht gut tut, frühzeitig aus dem Nest geworfen zu werden.

Mit Direktzahlungen an die Familien (Familienbeihilfe, Kinderbetreuungsgeld, Familienzuschuss - was wirklich lobenswert ist) ist noch keine Wahlfreiheit für eine innerfamiliäre Kinderbetreuung gegeben, denn die pensionsbegründete Anrechnung der Kindererziehungszeiten, reichen für einen späteren Pensionsbezug nicht aus, was zu "armutsgefährdeten PensionistInnen" führt.

Armut von morgen heute verhindern.

Als sehr wichtig erachten 71% der Jugendlichen Mädchen und 67% der Buben in Vorarlberg (lt. neuester Studie VN 20.01.2017), dass "Familie/Kinder nicht zu kurz kommen sollen".

Eine Online-Umfrage zum Thema Kinderbetreuung in Kärnten ergab: "95% aller Eltern antworteten, sie würden ihr Kind lieber selbst betreuen, wenn Sie das Geld, das derzeit pro Kind und Monat in einen Ganztagskindergarten investiert wird, bar auf die Hand bekämen".

Familienarbeit in den Berufsstand aufnehmen, in dem man z. B. das bereits schon vorhandene Trainingsprogramm "SAFE - Sichere Ausbildung für Eltern" ausbauen, bzw. pädagogische Gehschulen für werdende Eltern  oder Grundkurse für Eltern-Kind Kommunikation einführen -erweitern und als verpflichtende Aufgabe einfordern.

Frauen, die Zuhause "Familienarbeit" zum Wohl ihrer Kinder und für die Gesellschaft immense Präventionsarbeit leisten, im Mutter-Kind Pass eingetragen Schulungen (Ausbildung zum Beruf "Familienarbeit") nachweisen können, sollten honoriert und pensionsrechtlich abgesichert werden.

Gastkommentar von Norbert Bolter

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